In der Nacht.. (Mir faellt kein Titel ein)

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martin
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In der Nacht.. (Mir faellt kein Titel ein)

Beitrag von martin »

Es war schon Nacht geworden, weit nach Mitternacht. Langsam begann es kalt zu werden, als er in großen Schritten durch den Wald ging. Der Mond stand groß und sehr hoch am Himmel. Ihm schien es, als waere er in dieser Nacht groesser und Heller denn je, weswegen er auch darauf verzichtete, eine Fackel zu entzuenden.

Er suchte nach einem Platz fuer diese Nacht. Ein Platz, an dem er sein Lager fuer die Nacht aufschlagen kann. Dann fand er etwas, eine kleine Lichtung in der Quer ein umgestuerzter Baum lag. Er legte seinen Rucksack an den umgefallenen Baumstamm und machte erst einmal kurz Rast. Etwas Blut war auf seine Robe gekommen merkte er. Es war wohl als er Fischen war und die Fische ausgenommen hatte. Aber das stoerte ihn jetzt nicht. Er wuerde es morgen auswaschen gehen. Glarak nahm den Dolch aus seinem Rucksack. "Dieser sah etwas mitgenommen aus" dachte er sich. "Wenn ich mich wieder in die Stadt begebe, muss ich einen neuen kaufen." Der Walnussbaum ihm gegenueber schien Ihm geeignet, sich ein bisschen Reisig abzukratzen.

Er breitete das Reisig vor sich aus und entzuendete es. Den Fisch, den er vorher gefangen und zu Fischfilet bereitet hatte nahm er, und spießte ihn auf einem Stock auf den er ueber das Feuer hielt. Er sah nach oben in den Himmel, waehrend das Feuer flackerte und wurde nachdenklich, dachte nach, ueber das was er hier erlebt hatte, ueber die Personen die er hier kennengelernt hatte, ueber Freundschaften die er geschlossen hatte, ueber die neue Welt, in die er gekommen war... Durch ein lautes knacken im Unterholz wurde er rar aus seinen Gedanken gerissen. Angespannt saß er da, und griff vorsichtig nach seinem Bogen als er ein Rehkitz sah, das neugierig durch ein paar Aeste lugte. In seinem Rucksack hatte er etwas Brot, er ging vorstichtig naeher um es zu fuettern. Er hatte gute Chancen es zu schaffen, er lebte schon seit Jahren in der Natur, war mit den Tieren und der Umwelt vertraut.. das brachte die Profession eines Waldlaeufers mit sich. Doch es lief davon, wohl weil seine Mutter in der Ferne nach ihm rief so vermutete er anhand eines Schreies eines Tieres. So setzte er sich wieder auf den Baumstamm. "Eine Decke koennte nicht schaden" dacht er und er hatte recht, es wurde kaelter.

Auf einmal zischte es. Am Himmel standen nun Wolken, es wuerde wohl bald anfangen zu regnen. So suchte er etwas Erde und legte sie ueber das Lagerfeuer. Er bedeckte nicht alles, wohlwissend, das der Regen es loeschen wuerde, wenn er schliefe und bis dahin haette er noch eine kleine Lichtquelle. Ein Paar Meter weiter zurueck - so fiel ihm ein - war eine groß gebaute Eiche, die Ihm die Nacht ueber genuegend Schutz vor dem Regen bieten wuerde. So breitete er unter dieser seine Bedroll aus, und legte sich hinein. Er verfiel sehr schnell wieder in Gedanken ueber seine alte Welt und die neue Welt in der er gelandet war und das er im Endeffekt froh war, hier zu sein. Der regen fiel jetzt mehr und mehr und unter den Tropfen, die die Blaetter im Baum trafen schlief er ein..........
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