Die Geschichte Sunnas - Vielleicht die offizielle? ;)

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Valnar
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Die Geschichte Sunnas - Vielleicht die offizielle? ;)

Beitrag von Valnar »

Ich habe mir heute den Tag genommen und eine feine Story geschrieben, die man vielleicht nutzen könnte. Jede Welt sollte eine Story haben. ;)
*Ein mächtig aussehender Mann betritt die Hallen der Bibilothek Sunnas und stellt ein wichtig aussehendes Buch in die Regale.*

Des Buches inschrift lautet:

Sigenia - Der Planet der zwei Völker


Wir befinden uns in der Blütezeit des frühen Mittelalters.
Der gesamte Planet Sigena war zu jener Zeit von nicht mehr als 20 tausend Menschen bewohnt.
Allesamt waren sie geballt auf dem Kontinent Gallatia.
Einer von diesen wenigen Menschen war Cuius Narbonens.
Er war Oberhaupt eines der beiden Dörfer, die die Menschen damals besiedelten.
Cuius regierte als König in Aturius mit ca. 15 tausend Bewohnern, ein anderer - Tiera sein Name -
war volkstreuer Konsul des Dorfes Venetus.
Beide Völker waren sich gegenseitig sehr fremd; Während Venetus das Dorf noch mit Holzwällen umschloss,
konnte Aturius sich mit meterhohen Mauern vor den Kreaturen außerhalb schützen.
Cuius wurde immer arroganter und forderte bald Schutztribute von Venetus,welches das Volk von
Venetus nur widerwillig zahlte. Dies entwickelte sich immer weiter, sodass sich Tiera bald gezwungen fühlte,
etwas gegen diese Verbrechen zu unternehmen.
Obwohl Venetus nur knapp 8 tausend Bewohner hatte, entschlossen sich alle gemeinsam, den Forderungen Cuius'
nicht mehr nachzugehen. Dem mittlerweile fast verrückte Cuius aber setzte sie immer mehr in Bedrängnis
und lies Venetus sogar von seinem Heer überfallen, um die für den Bau eines riesigen Schloßes anfallenden
Kosten zu decken. Das Volk von Venetus wurde immer unruhiger und so gab das Dorf immer mehr Geld für
Armee und Verteidigung aus. Cuius merkte das und wurde mehr und mehr entzürnt darüber, was ein solch
kleines Dorf wie Venetus sich erlaube. Bisher hatten sich die Bewohner von Venetus nicht gegen die
Angriffe von Aturius gewehrt, doch eines Tages, als Cuius' Heer wieder mit 500 Mann die Tribute von Venetus
abholen wollte, warf Tiera unter dem Jubel seines Volkes einen brennenden Speer auf den Feldherr der Aturianischen
Armee. Als dieser starb, stürmten mehrere tausend bewaffneter Veneturier auf das gegnerische Heer zu und umzingelten sie.
Der Trupp des Cuius ergab sich und das Volk von Venetus schickte die besiegten Gegner unter das Joch hindurch.
Die geschlagenen und gedemütigten Aturianer wurden daraufhin vollkommen unbekleidet freigelassen und kehrten
schweren Mutes nach Aturius zurück. Auf dem Wehrgang des Tores stand Cuius Narbonens und sah seine soeben
heimgekehrten Männer an. Er hob seine Hand, ballte sie zu einer Faust zusammen und schrie laut in Richtung
Venetus: "Dies, ihr aufsässigen Veneturier, werdet ihr mit eurem Blut gerächt bekommen!".
Mit diesem Satz war der Sigenische Krieg geboren; der größte, den Sigenia je miterlebt hatte.


Durch dieses Ausspruch geleitet, baute Aturius die wohl beste vorstellbare Festung.
Das gesamte Gold, die gesamten Steine, das gesamte Holz und das gesamte Eisen, welches Aturius besaß, wurde
für die mobile Armee ausgegeben. Mächtige Rammböcke, gefährliche Katapulte und die besten Rüstungen wurden gebaut.
Aturius setzte alles auf die neue Technik und die Macht von Materien.
Doch auch Venetus rüstete. Die Wälle wurden verstärkt und Triboke zur Verteidigung errichtet.
Doch das meiste Geld wurde dem mächtigen Magier Drago anvertraut. Er war das einzige Magier Sigenias,
der wirklich kraftvolle Magie nutzen konnte. Er nutzte das Geld und beschwor ein mächtiges Wesen, welches
hundertfach so groß war wie Menschen und mit einem Flügelschlag weiter fliegen konnten, als Menschen an einem
Tag reisen konnten. Dessen Größe war so gewaltig, dass es über Venetus den Tag wie die Nacht erscheinen lassen konnte,
wenn es über das Dorf kreise. Drago selbst ahnte die Ausmaße dieses Geschöpfes nicht. Auch hatte er so etwas
noch nie gesehen. Dieses Geschöpf hatte die Möglichkeit, Feuer zu speien und damit Häuser komplett zu verbrennen.
Drago sah keine Möglichkeit darin, das Geschöpf irgendwie zu zähmen. Und bevor es mehr Schaden anrichtete, als es eh
schon tat, sperrte Drago das Geschöpf in einen gewaltigen, magischen Käfig.
Das Geschöpf konnte sich aus diesem nicht befreien, was es für den Krieg unbrauchbar machte.
Drago war von der Beschwörung lange Zeit erschöpft und versuchte, das Geschöpf zu zähmen,
während der Krieg seinen Lauf nahm.

Cuius lies alle Männer zur Waffe greifen, während alle Frauen Pfeile schnitzen und Waffen schmieden mussten.
Tiera machte ähnliches und machte es Cuius nicht leicht, nach Venetus zu gelangen.
Immer wieder griff Cuius' Heer an und zerstörte viele Teile von Venetus.
Der Krieg nahm so 3 Jahre seinen Lauf und viele tausend Menschen mussten dabei ihr Leben lassen.
Vergeblich bekämpften sich Aturius und Venetus ohne einen erkennbaren Sieger.
Trauer ging durch das Volk Venetus' und Aturius'.
Die Menschen waren des Kampfes müde, doch Cuius liess nicht mit sich reden und kämpfe immer weiter, wie
er es einst schwor.

Nach 3 Jahren und einigen Monden des schier endlosen Kampfes wurde der gesamte Planet plötzlich
von einem gewaltigen Beben erschüttert.
Das Geschöpf, welches so lange in seinen Käfig eingesperrt war, war erwacht
und eine riesige Träne des noch größeren Geschöpfes fiel auf den Boden des Käfiges.
Diese magische Träne erschütterte den gesamten Planeten und liess den Käfig, in dem das Geschöpf
eingesperrt war, in nahezu unendliche Einzelteile zersplittern.
Das Geschöpf stieg voller Trauer über die momentanen Zustände, doch auch stolz über seine Kraft
in den Himmel hinauf und stieß einen hohen, durch den gesamten Kontinent gelangenden Schrei in die
Luft hinaus. Seine rote Farbe machte es in allen Teilen beider Dörfer sichtbar und der gewaltige
Schwanz des Geschöpfes, welches mit Schuppen besetzt war, steuerte das Geschöpf in Richtung
Aurius. Noch bevor man in Aturius reagiert hatte, hielt das Geschöpf über Aturius an
und speite einen gewaltig großen Feuerball auf das Dorf. Mit einer hohen Geschwindigkeit stürzte
der Feuerball auf Aturius und lies das ganze Dorf lichterloh in Flammen aufgehen.
All die 10 tausend Bewohner verbrannten unter dem lauten Schrei des Geschöpfes, welcher
wie "Sunna" klang. Auch Cuius war unter den Opferndes Feuerballs sein letzter vergeblicher Schrei
ging wie eine Art Totenkopf mit den Rauchwolken der brennenden Stadt in die Luft hinauf.
Das nun glücklicher aussehende Geschöpf kehrte nach Venetus zurück und riss alle Gebäude und Gerätschaften,
die dem Krieg dienten, mit seinem gewaltigen Schwanz nieder.
Als dies vollendet war, stieg das Geschöpf zum höchsten Vulkan des Planeten auf und lies dort in den Vulkan
ein Ei fallen.
Es sollte sein Nachfolger werden, falls eines Tages wieder ein solcher Krieg ausbrechen sollte.
Danach stieg das noch viel weiter über die Wolken hinweg und kam niemals wieder.


Ganz Venetus und auch der Magier Drago waren verwundert über dieses wundervolle Erlebnis
und benannten das Geschöpf nach seinem Schöpfer: Drachen
und ihre Stadt nach dem Schrei des Geschöpfes: Sunna.

Frieden war eingekehrt aus Sigena, doch immer noch warteten viele Gefahren außerhalb der sicheren
Mauern Sunnas.......


Hiermit geht das erste Kapitel dieser Geschichte zuende. Wie die weiteren verlaufen, liegt in eurer Hand.

Gezeichnet
Tiera
*Auch legte er dem Buche eine Rolle Pergament sowie eine Feder und Tinte bei, sodass alle, die möchten, ihre Kommentare dazuschreiben können.*
Der wohl einzige Koch in Sunna.