Tagebuch einer jungen Mutter.....

Charakter-/Reisegeschichten, Gildenkriege usw. (Beiträge nur im RP-Stil!)

Moderatoren: Mythonos, Helena, Seer

Benutzeravatar
Balsamada
Beiträge: 235
Registriert: 12 Mär 2006, 18:26

Tagebuch einer jungen Mutter.....

Beitrag von Balsamada »

Das war der schrecklichste Tag in meinem Leben und ich muss mich endlich jemandem anvertrauen....und du , liebes Tagebuch, bist der einzige dem ich es anvertrauen kann.
Ich habe unlängst einen sehr gutaussehenden und charmanten jungen Mann kennengelernt, der mir obwohl ich ihm auf Anhieb gewogen war, eifrig den Hof machte.
Als ich erfuhr, dass er der Klasse der Diebe angehörte, war es für mein Herz schon zu spät...ich hatte mich unsterblich in ihn verliebt und habe seinem Antrag auch angenommen.
So kam es, dass wir vor der Zeit vertraulich wurden und ich mit Schrecken bemerkte, dass ich Leben unter meinem Herzen trug.
So sehr mich diese Erkenntnis auch in Freude versetzte, so plagten mich doch die Zweifel wie wir dieses Kind denn nun durchbringen sollten:
Ich als junge Kriegerin und er als mittelloser Spitzbube, von den Eltern verstossen .. ohne festes Einkommen und ohne Bleibe.
Um mich nicht mit noch mehr Schande zu besudeln und einen Bastard zur Welt zu bringen, verheimlichte ich das Kind und versteckte mich bei einer Kräuterhexe tief im Wald, die mir hilfreich mit ihrem Wissen zur Seite stand.
Sie schlug vor das Kind auszusetzen, damit es ohne Makel bei guten Leuten aufwachsen könne, also packte ich meinen Sohn*schluchz* in eine mit Heu gepolsterte Kiste und setzte diese auf einen Fluß dessen Strömung zur Stadt führt, denn in der Stadt wohnen viele reiche Leute , die sich diesem Kinde annehmen können.
Dies ist nun Monate her und immer noch werde ich nachts schweissgebadet von den Schreien meines Sohnes wach, der nach mir verlangt.
Meine Sehnsucht ist unendlich groß und ich bereue zutiefst, dass ich auf die Hexe gehört habe.....werde ich ihn wohl jemals wiedersehen??????

Fresenia

Bild
Nurd `dhao!
Dux_Streicher
Beiträge: 49
Registriert: 08 Nov 2006, 15:44

Beitrag von Dux_Streicher »

Als ich und mein treuer Freund und Lehrer mal wieder unterwegs waren, um Fischer zu beklauen, vernahmen wir ein Geräusch, anscheinend kam es vom Ufer…

Bild

Wir traten etwas näher heran und erblickten eine kleine Kiste. Ich träumte schon von einem alten Piratenschatz und Reichtum! Wir müssten nie wieder Apfelkuchen essen!!! Aber aus der Traum -.- es war nur ein kleines Kind, das wir nach dem öffnen der Kiste erblickten. Es erschrak bei Alriks Anblick so sehr, das es ihm mitten ins Gesicht schlug!
Der arme konnte 3 Tage lang nicht richtig sehen, sein Auge war richtig zu geschwollen…
Wir entschlossen uns den kleinen Jungen bei uns aufzunehmen und ihn alles zu lehren, so dass er ein würdiger Nachfolger der Diebesgemeinschaft wird.
Aber er stellte sich so ungeschickt an, dass er einen ganzen Jahresvorrat an Dietrichen zerbrach. Das war für uns einfach zu viel, er war zu groß geworden und selbst das verstecken fiel ihm mit dieser Statur zu schwer.
Wir beschlossen ihn ihn raus die weite Welt zu schicken, damit er seinen eigenen Weg gehen konnte.
*tränewegwisch*
Es war wirklich eine schwere Entscheidung, aber es war bestimmt das Beste.
Wir gaben ihm ein Schwert und Proviant mit auf den Weg schauten ihm noch eine ganze Weile hinterher als er langsam am Horizont verschwand.
Vielleicht sehen wir ihn ja eines Tages wieder, vielleicht.
Zordan
Beiträge: 27
Registriert: 20 Mai 2007, 00:50

Beitrag von Zordan »

Ich umklammerte mein Schwert, nahm meinen Rucksack und zog von dannen.
Es war wirklich schwer sich durch den gefährlichen Djungel zu schlagen, sich unter der erbarmungslosen Sonne durch die Wüste zu quälen auf der Suche nach Zivilisation oder wenigstens einem kleinen Brunnen.

Doch all zu oft musste ich hungrig , durstig und frierend einschlafen.
Ich musste in jener Zeit viel an meine Eltern denken.
Wer waren sie? Warum haben sie mich verstoßen? Und warum hatte Alrik immer so Angst vor mir, als ich noch ein Kind war?
-Fragen über Fragen- die mir so oft schlaflose Nächte bereiteten...

Eines Tages verwandelte sich meine Trauer in Wut und puren Hass.
Ich verfluchte alle Menschen die mir über den Weg liefen und tötete aus reiner Verzweiflung.
Bild

Wo sollte ich hin? Zurück konnte ich jedenfalls nicht. Ich beschloss meine Familie so lange zu suchen, bis ich sie finde!
Bis in den Tod.


Mama, Papa, wo seid ihr?
Ecthelion
Beiträge: 379
Registriert: 13 Dez 2005, 11:56
Wohnort: Wien

Beitrag von Ecthelion »

Hat man schon etwas neues über Zordan erfahren?