Ein ernstes Thema die Globale Erderwärmung

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Gaukler
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Beitrag von Gaukler »

BB21 hat geschrieben:Unser Öl hält schon noch eine weile länger als 20 Jahre. Vor 20 Jahren behauptete man das selbe.

Problem: Zwischen dem Jahr 2010 und 2020 erreichen wir ein weltweites Fördermaximum an Erdöl. Da die Wirtschaft immer weiter wächst wird die Nachfrage größer sein als das Angebot. Folge: noch höhere Preise...

Gibts Menschen die gegen solche extrem wichtige Foschungen sind? Ich finde das Thema sehr interesant und spannend. Das wird unsere Energieprobleme lösen.
Zum Öl: Ja genau das meinte ich. Nicht alle Reserven werden verschlungen sein in 20 Jahren, aber wenn man in 10 Jahren einen Max. Peak erreicht hat, dann hat man in 20 jahren echte probleme.

zur fusion:
Fusionskraft ist, wie vermutlich ned alle wissen, auch relativ gefährlich. Die Energiemengen sind ja um vielfaches höher, dh. also auch, dass die strahlung höher ist. Mit einem Fusionskraftwerk könnte man glaube ich fast ganz Frankreich versorgen.

Da stellt sich halt immer wieder die Frage wegen dem Risiko. Da muss man schon echt extrem aufpassen. Ich persönlich finde die Diskussion übers Risiko allerdings relativ dumm. Atomenergie ist wahrscheinlich eine der für den Menschen/Umwelt am wenigsten gefährdendsten Energien überhaupt. Das Klima wird nicht beeinträchtigt, sie geben extrem viel strom und bringen eine konstante sichere Versorgung (im Gegensatz zu den Wasser/Wind/Sonnenkraftwerken)

Bei uns gabs z.B. immer wieder Diskussionen und auch Initiativen für einen vollständigen Austritt aus der Atomenergie (und das 2 Jahre danach). Der Witz am ganzen ist, dass die Wasserkraft bei uns derbe am Anschlag ist und man mit allen Alternativenergien momentan ca. 40% des Strombedarfs decken kann.
Die einzige Möglichkeit also, aus der Atomenergie auszusteigen, ist Strom aus den Nachbarländern zu beziehen. Der Witz aber am ganzen, wenn wir massig Mengen Strom aus Frankreich beziehen, bauen die einfach an der Grenze zu uns AKWs mit wesentlich tieferen Sicherheitsstandarts. Dann kann mans grad um nen Kilometer verschieben, auf die eigene Grenze und ist dabei unabhängig.

Und spannend find ich das Thema definitiv auch :D
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BB21
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Beitrag von BB21 »

Ja genau so denke ich auch. Ich finde es einen großen Fehler aus der Atomwirtschaft auszusteigen.

Deutschland hat die strengsten Sicherheitsverordnungen. Abgesehen dass die Wissenschaftler im Ausland arbeiten werden, werden wir Strom aus Frankreich und noch viel schlimmer aus dem Osten beziehen. Dort herrschen allerdings nicht die gleichen Sicherheitsvorschriften und Gesetze wie in Deutschland.

Anstatt auszusteigen hätte man die Forschungsgelder erhöhen sollen und somit noch bessere Sicherheitstechniken entwickeln können. "Wobei Atomenergie auch endlich ist ;)"

Und die ganzen "blinden" Atomgegner, die vielleicht sogar behaupten den Großteil durch regenerative Energie ersetzen zu können, belügen sich einfach selbst und alle die ihnen glauben schenken.
Gaukler
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Beitrag von Gaukler »

BB21 hat geschrieben: Und die ganzen "blinden" Atomgegner, die vielleicht sogar behaupten den Großteil durch regenerative Energie ersetzen zu können, belügen sich einfach selbst und alle die ihnen glauben schenken.
Ich sag immer, dass man denen einfach mal ne Woche den Strom abstellen sollte, dann wüssten sie wies wär ohne AKWs...
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Genesis
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Beitrag von Genesis »

Ihr Schwachköpfe.

Wie könnt ihr es selbst Ertragen, euren Nachkommen Müll zu hinterlassen, wo man nicht weis wie der 25.ooo Jahre überstehen soll.

Das ist das einzige Argument.

Brauchen oder nicht.

Mann mann mann....






Nach mir die Sin(n)tflut...
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Abyss
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Beitrag von Abyss »

Gaukler hat geschrieben: Den Klimawandel einfach zu ignorieren, wie Al Gore und Komplizen ist wohl total idiotisch, den Amis geht sowieso vielfach ums Geld und da werden natürlich auch viele Forscher bestochen und von gewissen Organisationen bezahlt um gute Ergebnisse zu erzielen.
Du verwechselst da was, Al Gore ist ein Klimaschutz aktivist.:)

BB21 hat geschrieben: Anstatt auszusteigen hätte man die Forschungsgelder erhöhen sollen und somit noch bessere Sicherheitstechniken entwickeln können. "Wobei Atomenergie auch endlich ist ;)"

Und die ganzen "blinden" Atomgegner, die vielleicht sogar behaupten den Großteil durch regenerative Energie ersetzen zu können, belügen sich einfach selbst und alle die ihnen glauben schenken.
Zum 1) Deutschland ist Weltmarktführer im Bau von Atomkraftwerken, wir bauen die sichersten und besten die es gibt. Das dumme ist nur das die die bei uns stehen alle schon X Jahre auf dem Buckel haben und somit bei weitem nicht den Sicherheitsstandart haben den sie haben könnten.

Zu 2)
Es geht nicht darum das man die Energie komplett ersetzt. Das kann man wirklich nicht, aber man kann einen Großteil der Energie einsparen. Ausserdem deckt die Kernenergie weit unter 20% unseres Energiebedarfs. Und den kann man schon durch alternative Energien abdecken (besonders wenn man noch Energie spart). Das Problem bei den regenerativen Energien ist halt das sie 1. teuer sind (noch) und 2. nicht wie ein Kraftwerk an und abschaltbar sind. Der Wind kommt eben nur wenn er Lust hat und nicht wenn wir mal wieder den Backofen anwerfen.

Meiner Meinung nach ist es eine gute Idee sich von der Kernkraft zu trennen. Wir sind in einigen Bereichen der Regenerativen Energien ganz weit vorne, wenn wir nun langsam auf die Kernkraft verzichten, wird der Strom zwar erst einmal teuerer, dafür bekommen wir aber sicherlich einen Wettbewerbsvorteil was regenerative Energien angeht. Und auf die werden immer mehr umschwenken. => Langfristig finde ich es eine gute Entscheidung. Und jeder kann dabei mithelfen indem er Energie spart. (Autofahren kostet auch Energie :P)
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BB21
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Beitrag von BB21 »

Mir geht’s da auch mehr um Wartungsvorschriften und Sicherheitsbedienungen, die bei bestehenden Kraftwerken eingehalten werden müssen.

Die alten kann man ja abreißen und neu aufbauen. Dann bauen wir auch in Zukunft die besten und sichersten AKWs ;)

Regenerativen Energien sind natürlich auch sehr wichtig. Sie können ja nach und nach die wahren Umweltverschmutzer ersetzen. Aber dies kommt nur langfristig in Frage. Wir reden hier über mittelfristige Energieprobleme. Würde man Atomenergie durch regenerative Energie austauschen, wäre dies nicht zu bezahlen, weswegen wir neue Kohlekraftwerke bauen oder Strom im Ausland kaufen müssen. (=Atomstrom ;) )

Genesis du verstehst es nicht: Wenn wir nicht den Müll produzieren, produzieren es unser Nachbar und denen traue ich lange nicht so wie unseren AKW-Betreiber aus Deutschland.

Da bleibt zu hoffen, dass in spätestens 30-50 Jahren Fusionskraftwerke die Energieprobleme lösen wird. (Wobei mal nebenbei betrachtet auch nicht Fusionskraftwerke unendlich Strom liefern werden. Für Fusionskraftwerke braucht man Kupfer^^, also über kurz oder lang brauchen wir neue Planeten mit neuen Ressourcen. Ich sage ja ein nettes Thema *g* )
Alrik Treuhand
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Beitrag von Alrik Treuhand »

Gaukler hat geschrieben:zur fusion:
Fusionskraft ist, wie vermutlich ned alle wissen, auch relativ gefährlich. Die Energiemengen sind ja um vielfaches höher, dh. also auch, dass die strahlung höher ist.
*hust*
Ist ja nett das du uns über die Kernfusion aufklären willst, aber helfen würde es schon wenn du wissen würdest was das überhaupt ist...
Dabei geht es net darum Kerne zu SPALTEN wie in nem AKW, wo dann nen Haufen zertrümmerter, und sich langsam auflösender (also strahlender) Teile übrigbleibt, sondern darum Kerne zu FUSIONIEREN um so aus zwei Wasserstoffatomen ein Heliumatom zu gewinnen so wie's in der Sonne abläuft...

Das ganze ist zur zeit leider nur im "ITER" möglich, und da leider auch nur für nen paar Sekundenbruchteile, wenn man aber bedenkt das man die Teile da auf geschätzte 150Millionen °C (!) erhitzen muss, bevor da ne Fusion beginnt finde ich ist das schon ne Leistung...

EDIT:
BB21 hat geschrieben: Für Fusionskraftwerke braucht man Kupfer^^
WTF? Höchstens in den Spulen, die das Magnetfeld aufrechterhalten...
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Clowny Vicuna
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Beitrag von Clowny Vicuna »

für alle die weiter mitreden wollen: link
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BB21
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Beitrag von BB21 »

Fusionskraftwerke erzeugen im Gegensatz zu Atomkraftwerke keinen radioaktiven Müll...

Man brauch lediglich den Brennstoff Tritium, der einen Halbwertzeit von nur circa 12,3 Jahre hat. Und selbst davon bleibt letztendlich nichts übrig. Sauberer geht’s halt nicht ;)
Kettenreaktionen sind auch nicht möglich.

Kupfer braucht man für die Spulen, genau ;)
Das war ein Scherz, allerdings brauch man immer wieder neue Spulen und irgendwann geht dann unser Kupfer zur neige *g*
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Beitrag von Dyrados »

Man sollte bei AKWs aber beachten, daß es Uran auch nicht in Unmengen gibt. Vor allem Uran, welches leicht zu fördern ist, wird immer seltener. Früher oder später muss man die AKWs eh ersetzen.
Langfristig muss man auf regenerative Rohstoffe setzen, bessere Kohle- und Atomkraftwerke und massive Energieeinsparung helfen nur die Gnadenfrist zu verlängern bis man Alternativen entwickelt hat.
Und im Moment ist die Fusion noch keine Alternative eher eine ungewisse Zukunftsmusik.
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kyreon
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Beitrag von kyreon »

BB21 so genau hast du dich damit nicht auseinandergesetzt. Denn bei der Fusion wird auf jeden Fall radioaktive Strahlung frei. Damit sind die Reaktoren auch verstrahlt und somit irgendwann radioaktiver Müll.
Der Vorteil ist jedoch, dass die Halbwertszeit um einiges angenehmer ist als bei den ganzen Spaltprodukten von AKWs.
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BB21
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Beitrag von BB21 »

Es wird in Zukunft Fusionskraftwerke geben die frei von Radioaktivität sind. Es ist nur eine Frage der Zeit. Es führt nun zu weit, darüber zu reden. Aber sobald die 1 Generation läuft, wird’s möglich sein ;)

Aber das ist auch nicht so wichtig: Selbst die erste Generation wird im Verhältnis zum Atomkraftwerk kaum Müll erzeugen. Ich kanns nun nicht belegen, aber ich glaube ein Fusionskraftwerk wird im verlaufe seines Lebens soviel Müll erzeugen wie ein einzelner Brennstab eines AWKs.
Alrik Treuhand
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Beitrag von Alrik Treuhand »

Die Frage an den Dingern is ja eigentlich, das sie zwar keine "Nebenwirkungen" haben und der Treibstoff praktisch unbegrenzt zur Verfügung steht, aber es garnet klar is ob mans hinbekommt die auch wirtschaftlich zu machen... *da aber optimistisch ist*
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Gaukler
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Beitrag von Gaukler »

Joa und vor allem die Energien viel größer, so dass ein paar wenige für Europa reichen :D

aus http://de.wikipedia.org/wiki/ITER
Baubeginn ist für 2008 geplant. Mit einer Betriebsaufnahme ist jedoch nicht vor 2018 zu rechnen. Der Reaktor hat eine geplante Laufzeit von 20 Jahren. Nach erfolgreichen Experimenten und dem Beweis, dass Energiegewinnung Mittels Fusion machbar und wirtschaftlich ist, soll ein erstes Fusionskraftwerk (DEMO) gebaut werden, das Kriterien der Wirtschaftlichkeit erfüllen muss.
das heisst soviel, wie ab 2018 werden erste wirkliche Experimente gemacht. Und bis dahin und ein paar Jahrzehnte mehr wird Atomkraft vermutlich hinhalten.

Es ist einfach mal wichtig, dass man da die Forschung voran treibt.
Ein Witz ist übrigens, dass man immer mehr Kohlkraftwerke baut, weil man eben genug Kohle hat. Unser Physik/Geographielehrer hat sogar mal gesagt, dass Kohle die Energie der Zukunft sein wird, so traurig es auch klingen mag. Einfach nur, weil man davon viel hat und es in neutralen Gebieten abbaubar ist.

Ich glaub ehrlich gesagt nicht das es möglich ist Radioaktivität vollkommen aus der Fusionskraft zu verbannen.

mfg
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Azog
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Beitrag von Azog »

Der einzige, der hier irgendwie was sinnvolles erzählt ist kyreon...
Trockener Humor ist niemals überflüssig.