Endlich ist's geschafft, die Umstellung auf die neue KI steht an. Voraussichtlich morgen Mittag werde ich sie aktivieren. Der server wird dann für (hoffentlich) kurze Zeit nicht erreichbar sein.
Ich habe derart viel umgeschrieben, dass ich jetzt nicht mehr sämtliche Änderungen zusammenbekomme. Umgeschrieben heißt dabei aber in der Regel nicht inhaltlich verändert, sondern lediglich effektiver programmiert. Wenn alles glatt geht, solltet ihr kaum Änderungen bemerken und euch stattdessen eher fragen, was ich hier eigentlich so großartig sabbel
Die KI ist eine sehr komplexe Angelegenheit und auch wenn lokal alles funktioniert wie gewollt, werdet ihr ganz sicher noch Fehler finden. Im schlimmsten Fall könnten sich diese sogar als so eklatant erweisen, dass wird das alte Systemn wieder einspielen müssen. Da die KI mit vielen Teilen des restlichen Systems verzahnt ist, lässt sie sich leider nicht einfach aus dem System herauslösen und gegen die alte austauschen, wie etwa ein Speicherbaustein mit falscher Taktung. Da würde dann nur noch das Einspielen eines backups (das ich vor dem Einspielen natürlich erstelle) helfen. Von daher die dringende Bitte an euch alle, sämtliche Monster möglichst intensiv zu testen - am besten schön langsam abmurxen *g* - um Schwachstellen möglichst bald aufzudecken und zu beheben. Wenn ich keinen extremen Blödsinn gemacht habe, sollten aber nur Fehler auftauchen, die im laufenden Betrieb zu beheben sind. Nicht alle Monster haben die richtige Blutfarbe, einige Tiere könnten noch Gold im loot sein, Dinge in dieser Art.
Einige Punkte, die mir noch in den Sinn kommen:
- Jedes Monster ab einer gewissen Intelligenz kann Illusionen als solche erkennen und sie dadurch vernichten (dispellen). Gegner wie Kopflose (headless) oder Skelette sind nicht gerade sonderlich intelligent und haben daher eine Chance von 1 zu 99 (also eine eher theoretische Chance), eine Illusion zu erkennen. Schlauen, vor allem magischen Monstern gelingt das schon häufiger und richtig smarte Viecher wie Drachen lassen sich von Illusionen so gut wie gar nicht mehr beeindrucken - während kleine und durchschnittliche Monster nur jeweils eine Illusion "enttarnen" können, gelingt es z. B. Drachen sogar, mit hoher Wahrscheinlichkeit sämtliche Illusionen in ihrer Nähe zu zerstören.
- Monster suchen sich das jeweils lohnendste Ziel. Schickt man also z. B. einen Alibiangreifer vor, der die Aufmerksamkeit auf sich lenkt und sich dann sofort an eine für das Monster nicht erreichbare Stelle zurückzieht, während seine Kollegen auf den Gegner einprügeln, wird dieser das ziemlich schnell kapieren und sich ein Ziel suchen, das er auch erreichen kann. Stehen mehrere Ziele zur Verfügung, sucht er sich das lohnendste aus, also einen Gegner der schwer verwundet oder gar dem Tode nah ist, oder denjenigen, der ihm am meisten Schaden zufügt.
- Der Goldanteil im loot wird anhand der Stärke des Monsters ermittelt. Schwache Nahkämpfer haben wenig, magische Monster, Fernkämpfer oder solche mit sehr hohen Fertigkeiten und Attributen entsprechend mehr Gold. In den meisten Fällen ist dies vergleichbar mit dem alten System. Der sonstige loot, neben dem Gold, bleibt unverändert.
- Provoziert man ein Monster dazu, ein anderes anzugreifen, wendet es sich ggf. von seinem aktuellen Gegner ab, stürmt auf den neuen zu und prügelt auf diesen ein. Nach dem diese anfängliche Rage nachgelassen hat (nach 60 Sekunden), beginnt es aber wieder nachzudenken und schaut sich um, ob es nicht eventuell bessere Gegner gibt. Gibt's die aber nicht, geht der Kampf natürlich weiter. Der Barde tut also gut daran, nach einer Minute seinen Zuschauerplatz in der ersten Reihe zu räumen.
- Peacemaking wurde komplett neu geschrieben und sollte nun zuverlässig funktionieren. Alle Monster die der Barde mit seinem Geklimper einlullen kann, verhalten sich so lange friedlich, bis sie ein neues Ziel ausmachen (jemand neues den Sichtbereich betritt) oder sie angegriffen werden.