Eine nachdenkliche junge Frau
Moderatoren: Mythonos, Helena, Seer
Eine nachdenkliche junge Frau
Die Sonne geht langsam unter und eine Junge Frau mit bleicher Haut und einer schwachen Lederrüstung sitzt vor ihrem Lagerfeuer. Sie ist gerade dabei neben ihrem treuen Pferd Pantalaimon das Nachtlager aufzuschlagen, als ihre Gedanken das kreisen anfangen:
"Ich bin noch nicht lange hier in diesen Landen, aber ich habe mir schon in dieser kurzen Zeit einen eher zweifelhaften Ruf aufgebaut. So das ich als Verstoßene leben muss. Ich bin auf mich allein gestellt in dieser gefährlichen Welt, es ist zwar nichts was mir wirklich zu denken gibt aber ab und zu vermisse ich schon eine Gemeinschaft, Freunde und Weggefährten zu denen ich gehen kann. Ich erinnere mich noch gut an die Zeit an denen ich mit drake, Moriarty und Nienor Seite an Seite kämpfte. Es war eine schöne Zeit."
Niemand sollte so in der Vergangenheit schwelgen, denkt sich die junge Frau und legt sich zum schlafen.
Mitten in der Nacht schreckt Lydia auf und schreit so laut in die Nacht das alle Vögel und Tiere aufschrecken und sogar die sonst so ruhigen Bären aufgeregt umher laufen.
"Ahhh, diese quälenden Träume, so kann ich nicht weiterleben!"
Nach diesem kurzen aber lauten schrei fängt die junge Frau wieder an nachzudenken, ihre Blicke sind dabei immer auf den Sternenklaren kalten Winterhimmel gerichtet.
"Ich muss es schaffen diejenigen unter einen Banner zu vereinen die man einst verstoßen hatte, so dass die Vergangenheit dieses furchtbare Land wieder einholt."
Lydia denkt noch eine Weile über ihren nächsten Beutezug nach, wo wird er hingehen in die streng bewachte onyx miene? oder in die tiefen Wälder Vincentias wo es nur so von bösartigen Orcs wimmelt.
"Ich bin noch nicht lange hier in diesen Landen, aber ich habe mir schon in dieser kurzen Zeit einen eher zweifelhaften Ruf aufgebaut. So das ich als Verstoßene leben muss. Ich bin auf mich allein gestellt in dieser gefährlichen Welt, es ist zwar nichts was mir wirklich zu denken gibt aber ab und zu vermisse ich schon eine Gemeinschaft, Freunde und Weggefährten zu denen ich gehen kann. Ich erinnere mich noch gut an die Zeit an denen ich mit drake, Moriarty und Nienor Seite an Seite kämpfte. Es war eine schöne Zeit."
Niemand sollte so in der Vergangenheit schwelgen, denkt sich die junge Frau und legt sich zum schlafen.
Mitten in der Nacht schreckt Lydia auf und schreit so laut in die Nacht das alle Vögel und Tiere aufschrecken und sogar die sonst so ruhigen Bären aufgeregt umher laufen.
"Ahhh, diese quälenden Träume, so kann ich nicht weiterleben!"
Nach diesem kurzen aber lauten schrei fängt die junge Frau wieder an nachzudenken, ihre Blicke sind dabei immer auf den Sternenklaren kalten Winterhimmel gerichtet.
"Ich muss es schaffen diejenigen unter einen Banner zu vereinen die man einst verstoßen hatte, so dass die Vergangenheit dieses furchtbare Land wieder einholt."
Lydia denkt noch eine Weile über ihren nächsten Beutezug nach, wo wird er hingehen in die streng bewachte onyx miene? oder in die tiefen Wälder Vincentias wo es nur so von bösartigen Orcs wimmelt.
Rachsucht, Habgier und Neid sind Tugenden.
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Gorthaur
Die Nacht ist eiskalt, keine Wolke auszumachen. Gorthaur blickt in den Sternenhimmel. Sitzend auf einem großen abgestobenen Baumstamm beobachtet er die glitzernden Punkte in der Ferne.
Da, ein kleines, fast unmerkliches Zucken ist in Gorthaurs Gesichtszügen wahrzunehmen. „Seltsam“, murmelt er vor sich hin und die Kälte scheint etwas zuzunehmen. „Die Sterne, sie sind beunruhigt. Was mag das zu bedeuten haben ?“
Der junge Magier stützt sich leicht auf seinen Stab und seine Augen beginnen zu glänzen. „Ist das der Tag auf den ich so lange gewartet habe, oder was verbirgt sich hinter der Unruhe ?“
Da nimmt Gorthaur einen Zug aus seiner Pfeife und schickt die rauchigen Wolken auf eine Reise. „Geht voran, ich folge euch“, flüstert er leise. „Weißt mir den Weg. Möge ich finden wonach ich suche.“
Eingehüllt in einen langen schwarzen Mantel macht Gorthaur sich, Richtung Norden schreitend auf die Reise, in der Hoffnung das zu finden was ihn seit Anbeginn seiner Tage nicht mehr losläßt.
Da, ein kleines, fast unmerkliches Zucken ist in Gorthaurs Gesichtszügen wahrzunehmen. „Seltsam“, murmelt er vor sich hin und die Kälte scheint etwas zuzunehmen. „Die Sterne, sie sind beunruhigt. Was mag das zu bedeuten haben ?“
Der junge Magier stützt sich leicht auf seinen Stab und seine Augen beginnen zu glänzen. „Ist das der Tag auf den ich so lange gewartet habe, oder was verbirgt sich hinter der Unruhe ?“
Da nimmt Gorthaur einen Zug aus seiner Pfeife und schickt die rauchigen Wolken auf eine Reise. „Geht voran, ich folge euch“, flüstert er leise. „Weißt mir den Weg. Möge ich finden wonach ich suche.“
Eingehüllt in einen langen schwarzen Mantel macht Gorthaur sich, Richtung Norden schreitend auf die Reise, in der Hoffnung das zu finden was ihn seit Anbeginn seiner Tage nicht mehr losläßt.
Lydia wacht am nächsten Morgen auf, ein zufriedenes lächeln sieht man dabei auf ihrem Gesicht. Dann plötzlich kommt eine kleine Rauchwolke auf sie zu, einem normalen Menschen wäre diese wohl kaum aufgefallen, aber Lydia die schon seit langem gejagd wird, fällt sie sofort auf da sie mit ihren wachsamen Augen auf alles ungewöhnliche achtet.
Die junge Frau geht zielgerichtet auf die Rauchwolke zu, als sie in der Rauchwolke steht nimmt sie einen sonderbaren aber bekannten Geruch war.
Plötzlich fällt es ihr wieder ein, der Geruch ist der von Pfeifentabak, wie ihn nur die Kenner der arkanen Kräfte nehmen. Sie hatte diesen Geruch schon einmal erlebt als sie mit Universe kämpfte.
Lydia sagt in die Wolke hinein: "Universe ihr hattet nachdem ich euch ausgeraubt hatte Rache geschworen, jetzt scheint die Zeit gekommen zu sein. Ich werde mich euch stellen."
Sie schaut sich um und sieht in der Ferne wie eine in schwarz gehüllte Gestalt in den dichten des verschneiten und nebligen Waldes verschwindet. Lydia zögert nicht lange und schwingt sich auf ihr Pferd Pantalaimon um der Gestalt nach zu reiten.
Als die junge Frau, deren großes Pferd neben ihr wie ein Drache mit seinen goldklitzernden Augen aussieht, die Grenze des Waldes erreicht fängt sie vor Aufregung das zittern an und nimmt eine Flasche Gift aus ihrem Beutel um damit ihre Waffen zu vergiften. Lydia geht vorsichtig und sehr behutsam, immer auf den nächsten Schritt bedacht, in den Wald gefolgt von ihrem treuen Pferd Pantalaimon.
Sie erreicht im Wald eine Lichtung. Das fahle Mondlicht fällt schimmernd auf die Gestalt die sie vorher gesehen hatte, sie nähert sich dieser langsam und jetzt noch vorsichtiger und behutsamer als zuvor. Lydia spricht die Gestalt an und sagt:
"Universe seid ihr das? nehmt eure Kapuze ab ich will euer Gesicht sehen wenn ich euch töte!"
Die Gestalt nimmt die Kapuze ab und zum Vorschein kommt ein schwer einzuschätzendes Gesicht, scheinbar alterslos und zugleich voller Würde und Weisheit.
Lydia fragt die Gestalt mit einem leichten zittern, bei dem man nicht erkennt ob es die eisige Kälte oder die Angst ist, in der Stimme:
"Wer seid ihr Fremder und was wollt ihr von mir, einer unbedeutenden Diebin? Habe ich euch jemals leid zugefügt?"
Die junge Frau geht zielgerichtet auf die Rauchwolke zu, als sie in der Rauchwolke steht nimmt sie einen sonderbaren aber bekannten Geruch war.
Plötzlich fällt es ihr wieder ein, der Geruch ist der von Pfeifentabak, wie ihn nur die Kenner der arkanen Kräfte nehmen. Sie hatte diesen Geruch schon einmal erlebt als sie mit Universe kämpfte.
Lydia sagt in die Wolke hinein: "Universe ihr hattet nachdem ich euch ausgeraubt hatte Rache geschworen, jetzt scheint die Zeit gekommen zu sein. Ich werde mich euch stellen."
Sie schaut sich um und sieht in der Ferne wie eine in schwarz gehüllte Gestalt in den dichten des verschneiten und nebligen Waldes verschwindet. Lydia zögert nicht lange und schwingt sich auf ihr Pferd Pantalaimon um der Gestalt nach zu reiten.
Als die junge Frau, deren großes Pferd neben ihr wie ein Drache mit seinen goldklitzernden Augen aussieht, die Grenze des Waldes erreicht fängt sie vor Aufregung das zittern an und nimmt eine Flasche Gift aus ihrem Beutel um damit ihre Waffen zu vergiften. Lydia geht vorsichtig und sehr behutsam, immer auf den nächsten Schritt bedacht, in den Wald gefolgt von ihrem treuen Pferd Pantalaimon.
Sie erreicht im Wald eine Lichtung. Das fahle Mondlicht fällt schimmernd auf die Gestalt die sie vorher gesehen hatte, sie nähert sich dieser langsam und jetzt noch vorsichtiger und behutsamer als zuvor. Lydia spricht die Gestalt an und sagt:
"Universe seid ihr das? nehmt eure Kapuze ab ich will euer Gesicht sehen wenn ich euch töte!"
Die Gestalt nimmt die Kapuze ab und zum Vorschein kommt ein schwer einzuschätzendes Gesicht, scheinbar alterslos und zugleich voller Würde und Weisheit.
Lydia fragt die Gestalt mit einem leichten zittern, bei dem man nicht erkennt ob es die eisige Kälte oder die Angst ist, in der Stimme:
"Wer seid ihr Fremder und was wollt ihr von mir, einer unbedeutenden Diebin? Habe ich euch jemals leid zugefügt?"
Rachsucht, Habgier und Neid sind Tugenden.
- Judas Rabenfels
- Beiträge: 4
- Registriert: 15 Feb 2005, 17:36
- Wohnort: Frankfurt
"Au!", was war das, sein rechter Oberarm brennt wie Feuer. Schlaftrunken erhebt er sich aus seinem Nachtlager, krempelt seinen Ärmel hoch und sieht nach. Erschrocken und dennoch voller Erwartung sieht er, wie der schwarz tätowierte Rabe auf seinem Oberarm rot glüht. " Was ist das, ist es etwa, das was er denkt, soll es wirklich soweit sein? " Schlagartig ist Judas Rabenfels hellwach. " Soll der Traum seiner Träume endlich in Erfüllung gehen? Wird er seine einst so geliebten Brüder und Schwestern wieder in die Arme schließen können? Wird er endlich wieder, ohne Angst haben zu müssen, von einer Meute gejagt zu werden, Chaos verbreiten können? "
Ein wohlwolliges Gefühl breitet sich in ihm aus. Er bricht sein Lager ab und begibt sich sofort gen Norden, denn in diese Richtung zieht seine glühende Tätowierung ihn.
Ein wohlwolliges Gefühl breitet sich in ihm aus. Er bricht sein Lager ab und begibt sich sofort gen Norden, denn in diese Richtung zieht seine glühende Tätowierung ihn.
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Gorthaur
Unzählige Wegstunden sind vergangen, viele Meilen in der Wildnis durchquert, als Gorthaur plötzlich inne hält. Da, das waren eindeutig Hufspuren. „Keine Menschenseele habe ich seit langer Zeit in dieser einsamen Landschaft erblickt. Vielleicht finde ich hier jemanden, der mir den Weg auf meiner Reise weisen kann.“
Den Fußspuren folgend gelangt der junge Magier immer tiefer in den Wald, als er auf ein Mal Geräusche hört, kaum wahrnehmbar, aber dennoch erkennbar, als Wanderer der lange die Wildnis sein zu Hause nennen durfte. Mit einer gewissen Vorahnung streifen Gedanken durch seinen Kopf: „Egal wer oder was es ist, ich werde mich dem stellen was mich erwartet.“
Die Hufegeräusche sind besser wahrnehmbar geworden, ein Reiter nähert sich. Wenige hundert Meter entfernt kann Gorthaur den Reiter ausmachen. Er ist relativ leicht bekleidet für dieses rauhe Wetter, trägt Leder und eine zerschlissene Robe.
Der Reiter ist auf wenige Meter Abstand herangeritten und zügelt sein Pferd. Gorthaur kann aus den Augenwinkeln erkennen, dass der Reiter eine Frau ist. Blonde, lange Haare und ein sehr forsches, kühnes Gesicht sind auch trotz einer Maske noch auszumachen.
Die fremde Gestalt auf dem Pferd wendet sich an Gorthaur und spricht mit leicht zitternder Stimme:
„Universe seid ihr das ? Nehmt eure Kapuze ab !“ Das Pferd beginnt unruhig zu werden. „Ich will euer Gesicht sehen wenn ich euch töte!“
Daraufhin nimmt Gorthaur die Kapuze ab und blickt durch die Maske in die Augen der Fremden. Es scheint, als bliebe die Zeit stehen. „Das ist der Augenblick auf den ich mein ganzes Leben gewartet habe. Mein Teil der Reise ist zu Ende“, denkt sich der Magier.
Die Fremde beruhigt ihr Pferd und wendet sich wieder an Gorthaur: „Wer seid ihr Fremder und was wollt ihr von mir, einer unbedeutenden Diebin? Habe ich euch jemals Leid zugefügt?“
Gorthaur geht einen Schritt auf die Fremde zu, richtet sich auf und entgegnet ihr mit ruhiger Stimme: „Einst zog ein junger Magier aus etwas zu finden, wobei er selbst nicht wußte was das sein sollte. Auf seiner langen Reise durch die Wildnis kam es, daß die Sterne ihm ein Zeichen gaben und ihm den Weg wiesen. Und so kam es, daß der junge Magier das fand, wonach er ein Leben lang trachtete. Es steht direkt vor ihm.“
Etwas Nachdenkliches ist hinter der Maske der Fremden auszumachen. „Mein Name ist Gorthaur und das Schicksal führt uns zusammen, das wißt ihr so gut wie ich es weiß. Ich hege keinen Groll gegen euch, noch beabsichtige ich euch zu töten. Nennt mir euren Namen, ich habe euch meinen genannt.“
Das Gesicht der Fremden beginnt sich schmerzvoll zu verziehen, bis hin zu einer Grimasse. Sie taumelt, fällt vom Pferd in den Schnee und bleibt dort liegen, den Rücken zu Gorthaur gewandt.
„Ist das ein fauler Trick einer Diebin oder soll ich meinem Schicksal trauen ?“ schießt es Gorthaur durch den Kopf. Ohne klare Gedanken zu fassen nähert er sich der am Boden kauernden Gestalt.
„Es geht schon wieder“, haucht die Fremde mit leicht schmerzverzerrter Stimme „mein Name ist Lydia.“
Lydia richtet sich wieder auf. „Ich traue niemanden, das liegt in meiner Natur, jedoch liegt in euch eine gewisse Vertrautheit, das muss ich zugeben. Wenn ihr meint, mich gefunden zu haben, woher wißt ihr das und was habt ihr nun vor ?“
„Ich hatte eine Vision, diese führte mich zu euch. Was diese Version zu bedeuten hat, weiß ich selbst nicht. Ich befurchte ihr müßt mir diese Antwort geben“, entgegnet der Magier „ und was hat es mit eurer akrobatischen Übung auf sich ? Begrüßt ihr immer auf diese Weise fremde Wanderer ?“
Den Fußspuren folgend gelangt der junge Magier immer tiefer in den Wald, als er auf ein Mal Geräusche hört, kaum wahrnehmbar, aber dennoch erkennbar, als Wanderer der lange die Wildnis sein zu Hause nennen durfte. Mit einer gewissen Vorahnung streifen Gedanken durch seinen Kopf: „Egal wer oder was es ist, ich werde mich dem stellen was mich erwartet.“
Die Hufegeräusche sind besser wahrnehmbar geworden, ein Reiter nähert sich. Wenige hundert Meter entfernt kann Gorthaur den Reiter ausmachen. Er ist relativ leicht bekleidet für dieses rauhe Wetter, trägt Leder und eine zerschlissene Robe.
Der Reiter ist auf wenige Meter Abstand herangeritten und zügelt sein Pferd. Gorthaur kann aus den Augenwinkeln erkennen, dass der Reiter eine Frau ist. Blonde, lange Haare und ein sehr forsches, kühnes Gesicht sind auch trotz einer Maske noch auszumachen.
Die fremde Gestalt auf dem Pferd wendet sich an Gorthaur und spricht mit leicht zitternder Stimme:
„Universe seid ihr das ? Nehmt eure Kapuze ab !“ Das Pferd beginnt unruhig zu werden. „Ich will euer Gesicht sehen wenn ich euch töte!“
Daraufhin nimmt Gorthaur die Kapuze ab und blickt durch die Maske in die Augen der Fremden. Es scheint, als bliebe die Zeit stehen. „Das ist der Augenblick auf den ich mein ganzes Leben gewartet habe. Mein Teil der Reise ist zu Ende“, denkt sich der Magier.
Die Fremde beruhigt ihr Pferd und wendet sich wieder an Gorthaur: „Wer seid ihr Fremder und was wollt ihr von mir, einer unbedeutenden Diebin? Habe ich euch jemals Leid zugefügt?“
Gorthaur geht einen Schritt auf die Fremde zu, richtet sich auf und entgegnet ihr mit ruhiger Stimme: „Einst zog ein junger Magier aus etwas zu finden, wobei er selbst nicht wußte was das sein sollte. Auf seiner langen Reise durch die Wildnis kam es, daß die Sterne ihm ein Zeichen gaben und ihm den Weg wiesen. Und so kam es, daß der junge Magier das fand, wonach er ein Leben lang trachtete. Es steht direkt vor ihm.“
Etwas Nachdenkliches ist hinter der Maske der Fremden auszumachen. „Mein Name ist Gorthaur und das Schicksal führt uns zusammen, das wißt ihr so gut wie ich es weiß. Ich hege keinen Groll gegen euch, noch beabsichtige ich euch zu töten. Nennt mir euren Namen, ich habe euch meinen genannt.“
Das Gesicht der Fremden beginnt sich schmerzvoll zu verziehen, bis hin zu einer Grimasse. Sie taumelt, fällt vom Pferd in den Schnee und bleibt dort liegen, den Rücken zu Gorthaur gewandt.
„Ist das ein fauler Trick einer Diebin oder soll ich meinem Schicksal trauen ?“ schießt es Gorthaur durch den Kopf. Ohne klare Gedanken zu fassen nähert er sich der am Boden kauernden Gestalt.
„Es geht schon wieder“, haucht die Fremde mit leicht schmerzverzerrter Stimme „mein Name ist Lydia.“
Lydia richtet sich wieder auf. „Ich traue niemanden, das liegt in meiner Natur, jedoch liegt in euch eine gewisse Vertrautheit, das muss ich zugeben. Wenn ihr meint, mich gefunden zu haben, woher wißt ihr das und was habt ihr nun vor ?“
„Ich hatte eine Vision, diese führte mich zu euch. Was diese Version zu bedeuten hat, weiß ich selbst nicht. Ich befurchte ihr müßt mir diese Antwort geben“, entgegnet der Magier „ und was hat es mit eurer akrobatischen Übung auf sich ? Begrüßt ihr immer auf diese Weise fremde Wanderer ?“
Noch vor Schmerz taumelnd antwortet Lydia dem Magier Gorthaur:
"Ich ahne etwas von eurer Vision, letzte Nacht träumte ich schlecht und schreckte in der Nacht auf. Ich sah wie eine weisse Taube über die Dächer Sunnas flog und aus dem nichts schoss ein Rabe mit Blutverschmierten Schnabel hervor und riss die Taube in tausend Stücke."
Lydia seufzt und erzählt weiter:
"Ich dachte ich hätte die Zeit hinter mir gelassen, aber scheinbar scheint sie mich wieder einzuholen. In der Vergangenheit lebten meine Vorfahren auf einem großen Gutshof nahe der Brücke zu den Sümpfen, sie verdienten ihren Lebensunterhalt damit Vieh zu halten und Feldfrüchte anzubauen.
Doch bald verschwanden einige der Feldfrüchte erst war es nur mal ein wenig Baumwolle hier und da, dann wurde es mehr, bis bald selbst die jungen noch unreifen Früchte aus dem Boden gerissen wurden.
Eines Nachts wachte mein Urgroßvater über das einzig noch verbleibende Feld, als er ein Geräusch hörte. Urgroßvater nahm sofort eine Laterne in die Hand und ging mit dieser in den nahen angrenzenden Wald. Die Geräusche wurden immer leiser und er beeilte sich ihnen hinterherzukommen als ihn plötzlich eine Streitaxt in den Rücken traf. Urgroßvater drehte sich mit letzter Kraft noch einmal um und sah dem Getreidedieb in die Augen, dann fing er an zu sprechen: "Ich verfluche dich reicher Mann, dich und all das reiche Gesindel welches nie genug bekommen kann! hütet euch vor meinen Nachkommen, sie sind Blutrünstig und voller Hass auf euch, eure Nachkommen und eures gleichen." dann sackte er zusammen und war tod.
Am darauffolgenden Tag erschienen die Bürger Sunnas bei dem Hof meiner Vorfahren, sie schlachteten das Vieh, brannten den Hof nieder und töteten meinen Großvater und meine Großmutter. Nur mein Vater und meine Tante konnten entkommen.
Auf der Flucht vor einer Hundemeute trennten sich Bruder und Schwester, sie schworen sich aber vorher noch sich in 16 Jahren wieder zu treffen und während dieser Zeit ihre Kampffertigkeiten zu trainieren, um so gegen die Mörder ihrer Eltern kämpfen zu können. Als Zeichen der Ernsthaftigkeit und der lebenslangen verbindung tätowierten sie sich gegenseitig einen Raben auf den Unterarm, als Zeichen für die Diebe der Feldfrüchte an die sie sich ihr Leben lang errinern würden."
Lydia holt sichtlich bewegt tief Luft und erzählt weiter:
"Nach 16 Jahren trafen sich die beiden am vereinbarten Treffpunkt, einem großen Gutshof nahe der Stadt der Gesetzlosen Tortuga, wieder. Sie erzählten sich wie es ihnen ergangen war.
Während meine Tante die hohe Kunst der Magie bei einem Hexenzirkel lernte, lernte mein Vater das Fechten und vergiften seiner Opfer alleine in den menschenleeren Weiten der Sandinsel.
Die beiden erzählten einander auch, dass sie jetzt Kinder hätten, mein Vater hatte meinen Bruder und mich in diese furchtbare Welt gesetzt. Mein Vater wurde als meine Mutter meinen Bruder gebar aber wieder gejagt, so das er diesen in ein Kloster bringen musste wo er sicher war.
Meine Tante erzählte meinen Vater gerade das ihr erstes Kind ein Junge geworden war der jetzt im Alter von 3 Jahren schon anfing sich für die arkanen Künste zu interessieren und so seinen Eltern so manchen streich spielte.
Als sie weiter erzählen wollte hörte man ein schon das Geräusch der Brandpfeile die auf das Dach des Hofes schlugen. Mein Vater nahm seine Schwester sofort an die Hand und sie fingen an zu rennen, so wie sie es schon früher einmal getan hatten. Doch dann fiel der erste Dachbalken und riss mit einer Wucht von 10 Drachen meine Tante weg. Mein Vater drehte sich um und wollte ihr noch helfen, doch alles was er erkennen konnte war eine riesige Feuerwand."
Lydia holt abermals Tief Luft um auch den Rest ihrer Geschichte erzählen zu können:
"Mein Vater schaffte es gerade noch aus dem Haus bevor es mit einem lauten Knall in sich zusammenfiel. Doch draussen erwartete ihn kein besserer Anblick als im Haus, denn dort standen ungefähr 20 berittene in schwarzen Onyx Panzern gekleidete Reiter für ihn bereit. Er dachte nur, was ist passiert ist uns jemand gefolgt? hat uns der Gutshof Besitzer Verraten? und da sah er es auch schon, der Gutshofbesitzer nahm einen prallen Goldbeutel vom Anführer des schwarzen Trupps entgegen.
Mein Vater dachte nicht weiter darüber nach, sondern begann wie so oft zu rennen. Doch diesmal konnte er nicht entkommen, sondern wurde von einem Speer der Reiter getroffen. Er fühlte wie die Übelkeit in ihm hochkam und das Gift seine Wirkung entfalltete, er griff sofort in seinen Beutel, aber die Heiltränke mussten wohl im brennenden Haus verlorengegangen sein. Er wusste das es nur noch eine Möglichkeit gab seinen Verfolgern zu entkommen und versteckte sich so wie er es einst gelernt hatte hinter einem Baumstamm. Sein Plan ging auf, die schwarzen Männer ritten an ihm vorbei.
Mit schmerzverzerrten Gesicht kam er bei uns zu Hause an er erzählte uns die Geschichte und sackte dann leblos auf dem Boden der Küche vor dem Kamin zusammen."
Lydia blickt zu Gorthaur auf und sagt:
"Als meine Tante und mein Vater starben verspürte ich einen ähnlichen Schmerz wie den, den ich vorhin verspürte. Seht ihr die Tätowierung auf meinem Arm? sie brennt."
Lydia zieht den Ärmel ihrer zerschlissenen Robe zurück, was Gorthaur jetzt zu sehen bekommt lässt ihn einen Schritt zurückweichen. Es ist eine Tätowierung auf der eine Rabe zu erkennen ist welcher vor einer Flammenwand steht die so echt aussieht als ob ihn die Flammen auffressen würden.
Gorthaur nimmt Lydia die ihm vertraut wie nie erscheint an der Hand und kommt mit seinem Kopf ganz nah an ihren, er streift ihre Haare zurück und flüstert ihr ins Ohr:
"Erschrecke nicht mein Kind man weiss nie ob die Bäume Ohren haben."
Jetzt sagt er etwas bestimmter aber dennoch liebevoll und freundlich:
"Zeige dieses Zeichen nicht jeden Fremden den du triffst, es kann deinen Tod bedeuten, auch ich kenne es von früher her."
"Ich ahne etwas von eurer Vision, letzte Nacht träumte ich schlecht und schreckte in der Nacht auf. Ich sah wie eine weisse Taube über die Dächer Sunnas flog und aus dem nichts schoss ein Rabe mit Blutverschmierten Schnabel hervor und riss die Taube in tausend Stücke."
Lydia seufzt und erzählt weiter:
"Ich dachte ich hätte die Zeit hinter mir gelassen, aber scheinbar scheint sie mich wieder einzuholen. In der Vergangenheit lebten meine Vorfahren auf einem großen Gutshof nahe der Brücke zu den Sümpfen, sie verdienten ihren Lebensunterhalt damit Vieh zu halten und Feldfrüchte anzubauen.
Doch bald verschwanden einige der Feldfrüchte erst war es nur mal ein wenig Baumwolle hier und da, dann wurde es mehr, bis bald selbst die jungen noch unreifen Früchte aus dem Boden gerissen wurden.
Eines Nachts wachte mein Urgroßvater über das einzig noch verbleibende Feld, als er ein Geräusch hörte. Urgroßvater nahm sofort eine Laterne in die Hand und ging mit dieser in den nahen angrenzenden Wald. Die Geräusche wurden immer leiser und er beeilte sich ihnen hinterherzukommen als ihn plötzlich eine Streitaxt in den Rücken traf. Urgroßvater drehte sich mit letzter Kraft noch einmal um und sah dem Getreidedieb in die Augen, dann fing er an zu sprechen: "Ich verfluche dich reicher Mann, dich und all das reiche Gesindel welches nie genug bekommen kann! hütet euch vor meinen Nachkommen, sie sind Blutrünstig und voller Hass auf euch, eure Nachkommen und eures gleichen." dann sackte er zusammen und war tod.
Am darauffolgenden Tag erschienen die Bürger Sunnas bei dem Hof meiner Vorfahren, sie schlachteten das Vieh, brannten den Hof nieder und töteten meinen Großvater und meine Großmutter. Nur mein Vater und meine Tante konnten entkommen.
Auf der Flucht vor einer Hundemeute trennten sich Bruder und Schwester, sie schworen sich aber vorher noch sich in 16 Jahren wieder zu treffen und während dieser Zeit ihre Kampffertigkeiten zu trainieren, um so gegen die Mörder ihrer Eltern kämpfen zu können. Als Zeichen der Ernsthaftigkeit und der lebenslangen verbindung tätowierten sie sich gegenseitig einen Raben auf den Unterarm, als Zeichen für die Diebe der Feldfrüchte an die sie sich ihr Leben lang errinern würden."
Lydia holt sichtlich bewegt tief Luft und erzählt weiter:
"Nach 16 Jahren trafen sich die beiden am vereinbarten Treffpunkt, einem großen Gutshof nahe der Stadt der Gesetzlosen Tortuga, wieder. Sie erzählten sich wie es ihnen ergangen war.
Während meine Tante die hohe Kunst der Magie bei einem Hexenzirkel lernte, lernte mein Vater das Fechten und vergiften seiner Opfer alleine in den menschenleeren Weiten der Sandinsel.
Die beiden erzählten einander auch, dass sie jetzt Kinder hätten, mein Vater hatte meinen Bruder und mich in diese furchtbare Welt gesetzt. Mein Vater wurde als meine Mutter meinen Bruder gebar aber wieder gejagt, so das er diesen in ein Kloster bringen musste wo er sicher war.
Meine Tante erzählte meinen Vater gerade das ihr erstes Kind ein Junge geworden war der jetzt im Alter von 3 Jahren schon anfing sich für die arkanen Künste zu interessieren und so seinen Eltern so manchen streich spielte.
Als sie weiter erzählen wollte hörte man ein schon das Geräusch der Brandpfeile die auf das Dach des Hofes schlugen. Mein Vater nahm seine Schwester sofort an die Hand und sie fingen an zu rennen, so wie sie es schon früher einmal getan hatten. Doch dann fiel der erste Dachbalken und riss mit einer Wucht von 10 Drachen meine Tante weg. Mein Vater drehte sich um und wollte ihr noch helfen, doch alles was er erkennen konnte war eine riesige Feuerwand."
Lydia holt abermals Tief Luft um auch den Rest ihrer Geschichte erzählen zu können:
"Mein Vater schaffte es gerade noch aus dem Haus bevor es mit einem lauten Knall in sich zusammenfiel. Doch draussen erwartete ihn kein besserer Anblick als im Haus, denn dort standen ungefähr 20 berittene in schwarzen Onyx Panzern gekleidete Reiter für ihn bereit. Er dachte nur, was ist passiert ist uns jemand gefolgt? hat uns der Gutshof Besitzer Verraten? und da sah er es auch schon, der Gutshofbesitzer nahm einen prallen Goldbeutel vom Anführer des schwarzen Trupps entgegen.
Mein Vater dachte nicht weiter darüber nach, sondern begann wie so oft zu rennen. Doch diesmal konnte er nicht entkommen, sondern wurde von einem Speer der Reiter getroffen. Er fühlte wie die Übelkeit in ihm hochkam und das Gift seine Wirkung entfalltete, er griff sofort in seinen Beutel, aber die Heiltränke mussten wohl im brennenden Haus verlorengegangen sein. Er wusste das es nur noch eine Möglichkeit gab seinen Verfolgern zu entkommen und versteckte sich so wie er es einst gelernt hatte hinter einem Baumstamm. Sein Plan ging auf, die schwarzen Männer ritten an ihm vorbei.
Mit schmerzverzerrten Gesicht kam er bei uns zu Hause an er erzählte uns die Geschichte und sackte dann leblos auf dem Boden der Küche vor dem Kamin zusammen."
Lydia blickt zu Gorthaur auf und sagt:
"Als meine Tante und mein Vater starben verspürte ich einen ähnlichen Schmerz wie den, den ich vorhin verspürte. Seht ihr die Tätowierung auf meinem Arm? sie brennt."
Lydia zieht den Ärmel ihrer zerschlissenen Robe zurück, was Gorthaur jetzt zu sehen bekommt lässt ihn einen Schritt zurückweichen. Es ist eine Tätowierung auf der eine Rabe zu erkennen ist welcher vor einer Flammenwand steht die so echt aussieht als ob ihn die Flammen auffressen würden.
Gorthaur nimmt Lydia die ihm vertraut wie nie erscheint an der Hand und kommt mit seinem Kopf ganz nah an ihren, er streift ihre Haare zurück und flüstert ihr ins Ohr:
"Erschrecke nicht mein Kind man weiss nie ob die Bäume Ohren haben."
Jetzt sagt er etwas bestimmter aber dennoch liebevoll und freundlich:
"Zeige dieses Zeichen nicht jeden Fremden den du triffst, es kann deinen Tod bedeuten, auch ich kenne es von früher her."
Rachsucht, Habgier und Neid sind Tugenden.
- Judas Rabenfels
- Beiträge: 4
- Registriert: 15 Feb 2005, 17:36
- Wohnort: Frankfurt
Judas schwelgt in der Vergangenheit. Das Leben im Kloster der Jukamönche im tiefsten Dschungel, wo die Mamba, die Königin der Riesenschlange, dem Serpentine Dragon gute Nacht sagt, war nicht immer ein Zuckerschlecken. Die Mönche beschützten ich zwar, doch behandelt wurde er nie sonderlich gut.
Mehr als nur eine Nacht , lag er auf seiner harten Pritsche und versuchte sich, an seine Eltern zu erinnern. Die Mönche wußten nur, dass sein Vater ihn einst, kurz nach seiner Geburt, hier absetzte und sie bat, gut auf ihn zu achten.
Im Alter von 7 Jahren, wollten Sie aus ihm einen Mann der arkanen Künste machen. Als sie merkten, dass er im Umgang mit Spruchrollen und dergleichen eine Niete war, wurden sie zornig.
Ach, wie schmerzt es, wenn er an die Qualen zurück denkt.
Aber die Qualen machten ihn ausdauernd und stark.
Eines Abends floh er aus dem vermalledeiten Kloster. Er versteckte sich hinter Bäumen, wie er es immer tat, wenn er nicht gesehen werden wollte, er war schon ein Meister seines Faches.
Doch trotz aller Bemühungen kam er nicht weit. Nein, es waren nicht die Mönche oder ihre Lakaien, die ihn fanden, sondern die MAMBA.
Es war furchtbar, dieser Schmerz, als das tödliche Gift dieser Bestie durch seine Ardern floss.
Er wurde bewusstlos. Das nächste was er wahrnahm, war eine flackernde Kerze, derren helles Licht in seinen Augen brannte.
Er versuchte seine Umgebung zu erkunden, doch es gelang ihm nicht. Da vernahm er eine männliche Stimme. Er öffnete die Augen und sah einen älteren Mann an seiner Ruhestätte stehen. Es war der Beginn einer wahren Freundschaft, ja, der Beginn seiner Ausbildung zu einem wahren Meister der Fechtkunst und des Giftes. Sein Degen war ebenso schnell und tödlich, wie der Biss der MAMBA.
Ah, dieses brennen am Oberarm lässt ihn zurück in die Wirklkichkeit kehren. Was hat es nur zu bedeuten? Er fragte sich schon desöfteren, was diese Tätowierung zu bedeuten hat? Doch er kann es sich nicht erklären.
AH, dieses brennen bringt ihn noch um den Verstand.
Er macht sich wieder auf den Weg gen Norden. Er packt seine sieben Sachen zusammen und macht sie auf den Weg in Richtung der Bergkette. Ein Lächeln umspielt seine Lippen. Diese Bergkette ist auch unter den Namen " Die 7 Berge " bekannt.
Umso näher er diesen Bergen kommt, umso größer wird der Schmerz.
Mehr als nur eine Nacht , lag er auf seiner harten Pritsche und versuchte sich, an seine Eltern zu erinnern. Die Mönche wußten nur, dass sein Vater ihn einst, kurz nach seiner Geburt, hier absetzte und sie bat, gut auf ihn zu achten.
Im Alter von 7 Jahren, wollten Sie aus ihm einen Mann der arkanen Künste machen. Als sie merkten, dass er im Umgang mit Spruchrollen und dergleichen eine Niete war, wurden sie zornig.
Ach, wie schmerzt es, wenn er an die Qualen zurück denkt.
Aber die Qualen machten ihn ausdauernd und stark.
Eines Abends floh er aus dem vermalledeiten Kloster. Er versteckte sich hinter Bäumen, wie er es immer tat, wenn er nicht gesehen werden wollte, er war schon ein Meister seines Faches.
Doch trotz aller Bemühungen kam er nicht weit. Nein, es waren nicht die Mönche oder ihre Lakaien, die ihn fanden, sondern die MAMBA.
Es war furchtbar, dieser Schmerz, als das tödliche Gift dieser Bestie durch seine Ardern floss.
Er wurde bewusstlos. Das nächste was er wahrnahm, war eine flackernde Kerze, derren helles Licht in seinen Augen brannte.
Er versuchte seine Umgebung zu erkunden, doch es gelang ihm nicht. Da vernahm er eine männliche Stimme. Er öffnete die Augen und sah einen älteren Mann an seiner Ruhestätte stehen. Es war der Beginn einer wahren Freundschaft, ja, der Beginn seiner Ausbildung zu einem wahren Meister der Fechtkunst und des Giftes. Sein Degen war ebenso schnell und tödlich, wie der Biss der MAMBA.
Ah, dieses brennen am Oberarm lässt ihn zurück in die Wirklkichkeit kehren. Was hat es nur zu bedeuten? Er fragte sich schon desöfteren, was diese Tätowierung zu bedeuten hat? Doch er kann es sich nicht erklären.
AH, dieses brennen bringt ihn noch um den Verstand.
Er macht sich wieder auf den Weg gen Norden. Er packt seine sieben Sachen zusammen und macht sie auf den Weg in Richtung der Bergkette. Ein Lächeln umspielt seine Lippen. Diese Bergkette ist auch unter den Namen " Die 7 Berge " bekannt.
Umso näher er diesen Bergen kommt, umso größer wird der Schmerz.
- Judas Rabenfels
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Nun reitet Judas schon seit geschlagenen 23 Std. Er kann sich kaum noch im Sattel halten. Seine Augenlieder werden schwer und schwerer.
Als er wiedereinmal droht einzuschlafen, schreit er vor Schmerzen auf. Diese Tätowierung bringt ihn noch um den Verstand. Er hatte sich ja schon an den Schmerz gewohnt, aber dieser eben, war einfach teuflisch.
Er hebt seinen Kopf und schaut sich um. Hm, ihm war gar nicht aufgefallen, dass er in einen Wald hinein ritt. Je weiter er hinein reitet, umso stärker wird der Schmerz.
Argh, diese Schmerzen.
Was war das? Es hörte sich an, wie das Wiehern eines Pferdes. Dort! Dort vorn, dort sieht er 2 Silouetten zwischen den Bäumen.
Er lässt sein Pferd stehen und schleicht sich an die beiden heran.
Es scheint sich um eine Frau und einen Mann zu handeln.
Er kann nur Wortfetzen verstehen.
"Mein Vater und seine Schwester........."
" Er musste fliehen ......... "
" Kloster.........."
Bei den Wortfetzen wurde ihm ganz anders. War es wirklich das, was er dachte?
Selbst den immer stärker werdende Schmerz, welcher mittlerweile so stark war, dass es ihm Schweisperlen auf die Stirn trieb, nahm er beim Klang dieser Worte nicht mehr wahr.
Plötzlich unterlief ihm ein folgenschwerer Fehler! Er trat auf einen Zweig, welcher zerbrach...............
Als er wiedereinmal droht einzuschlafen, schreit er vor Schmerzen auf. Diese Tätowierung bringt ihn noch um den Verstand. Er hatte sich ja schon an den Schmerz gewohnt, aber dieser eben, war einfach teuflisch.
Er hebt seinen Kopf und schaut sich um. Hm, ihm war gar nicht aufgefallen, dass er in einen Wald hinein ritt. Je weiter er hinein reitet, umso stärker wird der Schmerz.
Argh, diese Schmerzen.
Was war das? Es hörte sich an, wie das Wiehern eines Pferdes. Dort! Dort vorn, dort sieht er 2 Silouetten zwischen den Bäumen.
Er lässt sein Pferd stehen und schleicht sich an die beiden heran.
Es scheint sich um eine Frau und einen Mann zu handeln.
Er kann nur Wortfetzen verstehen.
"Mein Vater und seine Schwester........."
" Er musste fliehen ......... "
" Kloster.........."
Bei den Wortfetzen wurde ihm ganz anders. War es wirklich das, was er dachte?
Selbst den immer stärker werdende Schmerz, welcher mittlerweile so stark war, dass es ihm Schweisperlen auf die Stirn trieb, nahm er beim Klang dieser Worte nicht mehr wahr.
Plötzlich unterlief ihm ein folgenschwerer Fehler! Er trat auf einen Zweig, welcher zerbrach...............
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Gorthaur
Lydia scheint erstaunt und gleichzeitig gefaßt, als hätte sie nichts andres erwartet.
„Ihr kennt es ? Woher ?“ fragt Lydia barsch und sofort entspannt sich ihre Mine etwas, als ihr bewußt wird, in der Aufregung wieder einmal ihr Temperament nicht unter Kontrolle gehabt zu haben.
„Sachte, sachte, werte Lydia“, beruhigt sie Gorthaur, „das Zeichen des Raben, Zeichen der Rache und der Vergeltung, auch meine Mutter hat es tätowiert, zu jener Zeit als sie und euer Vater verraten wurden.“
„Ich wußte es. Ihr seid der Sohn meiner Tante, mein Cousin !“ verkündet Lydia lautstark. Der Magier lächelt nur und fügt hinzu: “Wenn ihr mit eurem Schwert genauso gewandt seid, habe ich in eurer Begleitung ja nichts zu befürchten.“ „Ihr Magier seid ein seltsames Pack“, entgegnet Lydia und rümpft die Nase.
Gorthaur verzieht keine Mine und mustert Lydia. „Magier sind Magier, sagte meine Mutter immer und damit hat sie wohl recht.“ Er atmet einmal laut auf. Dann beginnt er zu erzählen:
„Sie zeigte mir das Zeichen, welches auch an mich weitergegeben werden sollte. Doch meine Mutter entschied anders, da sie dem hohen Rat der Magier nicht über den Weg traute. So verbrachte ich meine komplette Kindheit und Jugend auf der Akademie. Letztendlich mußte ich die Akademie verlassen, da ich zweimal bei einem Duell einen andren Schüler tötete. So war ich nun auf Wanderschaft bis ich ..“
Gorthaur hält inne. Auch Lydia scheint etwas bemerkt zu haben. Ein leises Knacken in nicht weiter Entfernung.
„Das war kein Tier“, flüstert Lydia und zieht behutsam ihr Kryss. Beide bewegen sich leise in die Richtung aus der das Geräusch kam, als Gorthaur plötzlich die Stille bricht und ruft: „Wir haben euch bereits entdeckt, ihr könnt uns unmöglich entkommen. Stellt euch, sonst ist dies euer sicher Tod !“ „Magier“, zischt Lydia und galoppiert in die besagte Richtung. Sie ist kaum 10 Meter weit geritten als sie kehrt macht und schreit: „Meint ihr ich bin blind und habe euch nicht gesehen ? Dort, im Dornengestrüpp. Mit einem Pferd. Wie geschickt ! Stellt euch und sterbt oder ergebt euch!“ Aus dem Gestrüpp kommt ein Mann zum Vorschein, verhüllt mit dunklem Stoff. Sein Gesicht ist kaum auszumachen. Neben ihm liegt sein Pferd ruhig am Boden. „Zeigt mir euer Gesicht, bevor ich es entstelle“, haucht Gorthaur tonlos „und keine Tricks. Ihr seid schneller tot, als ihr denken könnt, Fremder !“
Der Fremde nimmt den Stoffetzen beiseite, der gerade noch sein Gesicht verdeckte. „Ein Südländer, gut gebräunt, vermutlich aus dem Dschungel, erträgt sicher viele Schmerzen“, meint Gorthaur mir fahler Stimme und geht einen Schritt näher auf den Fremden zu. „Sagt mir, Südländer, was macht ihr hier in dieser Gegend ? Und was hindert mich daran euch zu töten, da ihr sicher unser Gespräch belauscht habt.“
„Ich habe euch nicht belauscht. Mein Name“, fängt der Fremde an zu sprechen. „Namen interessieren keinen ! Überlegt euch was ihr sagt. Es könnte schmerzvoll werden“, wirft Gorthaur ein und führt eine Geste aus, woraufhin der Fremde einen Schrei kaum unterdrücken kann, jedoch sofort fortfährt zu sprechen: „Ich bin aus dem Süden soweit in den Norden gereist, weil mich meine Vision nicht mehr losließ. Ich traf hier auf euch und es lag nicht in meiner Absicht euch zu belauschen.“ „Ihr habt also doch gelauscht !“ schreit Lydia, springt vom Pferd und geht mit gezogenem Kryss auf den Fremden zu. „Sachte, sachte junge Diebin ... “ Aber das hört Lydia nicht mehr. Voller Zorn holt sie zum Schlag aus. Doch soweit kommt es nicht. Lydia sinkt auf die Knie und klammert sich krampfhaft am Umhang des Fremden fest. „Das Mal, es ist das Mal. Es brennt wieder.“ Auch der Fremde scheint etwas mitgenommen zu sein und verzieht sein Gesicht schmerzvoll. „Schluß jetzt !“ tönt Gorthaur und zieht Lydia beiseite, die in ihrer Umklammerung den Umhang des Fremden zerreißt. Der Magier wendet sich an den Mann aus dem Süden, spricht einige unverständliche Worte und hält dann kurz inne. „Das Schicksal wollte es so“, murmelt der Magier und auf seinem Gesicht zeichnet sich ein Lächeln ab. „Ein schönes Mal, das ihr da habt. Begrüßt eure Schwester, sie liegt neben euch.“
„Ihr kennt es ? Woher ?“ fragt Lydia barsch und sofort entspannt sich ihre Mine etwas, als ihr bewußt wird, in der Aufregung wieder einmal ihr Temperament nicht unter Kontrolle gehabt zu haben.
„Sachte, sachte, werte Lydia“, beruhigt sie Gorthaur, „das Zeichen des Raben, Zeichen der Rache und der Vergeltung, auch meine Mutter hat es tätowiert, zu jener Zeit als sie und euer Vater verraten wurden.“
„Ich wußte es. Ihr seid der Sohn meiner Tante, mein Cousin !“ verkündet Lydia lautstark. Der Magier lächelt nur und fügt hinzu: “Wenn ihr mit eurem Schwert genauso gewandt seid, habe ich in eurer Begleitung ja nichts zu befürchten.“ „Ihr Magier seid ein seltsames Pack“, entgegnet Lydia und rümpft die Nase.
Gorthaur verzieht keine Mine und mustert Lydia. „Magier sind Magier, sagte meine Mutter immer und damit hat sie wohl recht.“ Er atmet einmal laut auf. Dann beginnt er zu erzählen:
„Sie zeigte mir das Zeichen, welches auch an mich weitergegeben werden sollte. Doch meine Mutter entschied anders, da sie dem hohen Rat der Magier nicht über den Weg traute. So verbrachte ich meine komplette Kindheit und Jugend auf der Akademie. Letztendlich mußte ich die Akademie verlassen, da ich zweimal bei einem Duell einen andren Schüler tötete. So war ich nun auf Wanderschaft bis ich ..“
Gorthaur hält inne. Auch Lydia scheint etwas bemerkt zu haben. Ein leises Knacken in nicht weiter Entfernung.
„Das war kein Tier“, flüstert Lydia und zieht behutsam ihr Kryss. Beide bewegen sich leise in die Richtung aus der das Geräusch kam, als Gorthaur plötzlich die Stille bricht und ruft: „Wir haben euch bereits entdeckt, ihr könnt uns unmöglich entkommen. Stellt euch, sonst ist dies euer sicher Tod !“ „Magier“, zischt Lydia und galoppiert in die besagte Richtung. Sie ist kaum 10 Meter weit geritten als sie kehrt macht und schreit: „Meint ihr ich bin blind und habe euch nicht gesehen ? Dort, im Dornengestrüpp. Mit einem Pferd. Wie geschickt ! Stellt euch und sterbt oder ergebt euch!“ Aus dem Gestrüpp kommt ein Mann zum Vorschein, verhüllt mit dunklem Stoff. Sein Gesicht ist kaum auszumachen. Neben ihm liegt sein Pferd ruhig am Boden. „Zeigt mir euer Gesicht, bevor ich es entstelle“, haucht Gorthaur tonlos „und keine Tricks. Ihr seid schneller tot, als ihr denken könnt, Fremder !“
Der Fremde nimmt den Stoffetzen beiseite, der gerade noch sein Gesicht verdeckte. „Ein Südländer, gut gebräunt, vermutlich aus dem Dschungel, erträgt sicher viele Schmerzen“, meint Gorthaur mir fahler Stimme und geht einen Schritt näher auf den Fremden zu. „Sagt mir, Südländer, was macht ihr hier in dieser Gegend ? Und was hindert mich daran euch zu töten, da ihr sicher unser Gespräch belauscht habt.“
„Ich habe euch nicht belauscht. Mein Name“, fängt der Fremde an zu sprechen. „Namen interessieren keinen ! Überlegt euch was ihr sagt. Es könnte schmerzvoll werden“, wirft Gorthaur ein und führt eine Geste aus, woraufhin der Fremde einen Schrei kaum unterdrücken kann, jedoch sofort fortfährt zu sprechen: „Ich bin aus dem Süden soweit in den Norden gereist, weil mich meine Vision nicht mehr losließ. Ich traf hier auf euch und es lag nicht in meiner Absicht euch zu belauschen.“ „Ihr habt also doch gelauscht !“ schreit Lydia, springt vom Pferd und geht mit gezogenem Kryss auf den Fremden zu. „Sachte, sachte junge Diebin ... “ Aber das hört Lydia nicht mehr. Voller Zorn holt sie zum Schlag aus. Doch soweit kommt es nicht. Lydia sinkt auf die Knie und klammert sich krampfhaft am Umhang des Fremden fest. „Das Mal, es ist das Mal. Es brennt wieder.“ Auch der Fremde scheint etwas mitgenommen zu sein und verzieht sein Gesicht schmerzvoll. „Schluß jetzt !“ tönt Gorthaur und zieht Lydia beiseite, die in ihrer Umklammerung den Umhang des Fremden zerreißt. Der Magier wendet sich an den Mann aus dem Süden, spricht einige unverständliche Worte und hält dann kurz inne. „Das Schicksal wollte es so“, murmelt der Magier und auf seinem Gesicht zeichnet sich ein Lächeln ab. „Ein schönes Mal, das ihr da habt. Begrüßt eure Schwester, sie liegt neben euch.“
Als Lydia wieder zu sich kommt sieht sie wie Gorthaur und der Fremde aus dem Süden an einem eilig zusammengebauten Lagerfeuer sitzen und miteinander reden. Der Hass der auf beiden Seiten so groß und unüberwindbar schien, scheint plötzlich wie weggefegt zu sein.
Sie sieht sich weiter um, sie bemerkt das sie scheinbar von Gorthaur und dem Fremden auf einen Reisighaufen gelegt wurde als sie bewusstlos war. Lydia neigt ihren Kopf zur Seite um die Verspannungen in ihrem Hals zu lockern, dann bemerkt sie, dass die Tätowierung ruhiger geworden zu sein scheint und auch die pochenden und beissenden Schmerzen aufgehört haben.
Lydia steht auf und geht langsam und behutsam auf die beiden am Lagerfeuer sitzenden Männer zu. Sie hört sie reden: "Bei den Jukas sagst du. Ein Volk das die Menschen nie geachtet hat, so wie wir die Menschen nie geachtet haben und nie achten werden."
Als Lydia noch einen Schritt auf die beiden zu geht drehen sich plötzlich beide Blizschnell um, so das Lydia vor lauter schreck schon ihr Kryss ziehen will, doch erst jetzt fällt ihr auf das es nicht mehr an ihrem Gürtel ist. Sie muss es wohl neben dem Reisighaufen liegengelassen. Doch die Männer beruhigen sie schnell wieder und Gorthaur sagt:
"Ganz ruhig junge Diebin. Komm zu uns und begrüße deinen Bruder, wir haben viel zu bereden."
Lydia tut wie ihr gesagt und setzt sich zwischen die beiden Männer. Jetzt erst hat sie Zeit die Situation zu realisieren und beginnt laut und zu schluchzen. Ihr Bruder sieht sie zuerst an und kommt immer näher gerutscht, bis er sie schließlich in den Arm nimmt und sagt:
"Weine nicht meine Schwester, jetzt ist die Familie wieder zusammen und es wird alles besser. Wir haben uns gefunden."
Sie entgegnet, noch laut vor Freude schluchzend, ihrem Bruder:
"Wie..., wie hast du mich gefunden? wie ist dein Name?"
Judas krempelt die Arme seiner dunklen Robe zurück und hält die Tätowierung in das warme flackernde Licht des Lagerfeuers, so dass es aussieht als ob der Rabe im Feuer mit einer leichtigkeit und eleganz tanzen würde. Er sagt:
"Es war die Tätowierung die mich zu dir brachte, als wolle man zwei Hälften die zusammengehören wieder zusammenfügen. Sie wies mir den Weg in den kalten Norden. Mein Name ist Judas Rabenfels. Der Name meines Urgroßvaters."
Lydia erwiedert jetzt die Umarmung und fühlt sich in den Armen ihres Bruders so geborgen und glücklich wie nie nach dem Tod ihres Vaters. Lydia sagt zu Judas:
"Ich bin so froh das wir wieder zueinander gefunden haben, ich wusste die ganze Zeit das du lebst, nur wusste ich nicht wo ich anfangen sollte nach dir zu suchen kleiner Bruder. Wie ist es dir im Kloster ergangen?"
Judas und Lydia erzählen sich noch bis spät in die Nacht hinein wie es einander ergangen ist. Bis sie schließlich Arm in Arm einschlafen.
Durch einen lauten Knall und dem Geräusch eines herabfallenden Baumes werden die beiden aus dem Schlaf gerissen, der Tag ist bereits da und die Sonne strahlt über der kalten winterlichen Landschaft.
"Ich dachte ihr würdet niemals aufstehen, aber meine Feuerbälle haben schon Tote wieder aufstehen lassen." sagt Gorthaur der direkt neben ihnen steht mit einem Lächeln auf den Lippen. Er sagt weiter: "Macht euch Reisebereit meine Diebe, hier können wir nicht bleiben, ich habe heute Nacht schon die Fackeln unserer Verfolger in der Ferne gesehen."
Als die beiden Geschwister das hören packen sie eilig ihre wenigen Habseeligkeiten zusammen und setzen sich auf ihre Pferde. Über Gorthaurs Lippen kommt jetzt ein seltsamer Spruch in einer fremden Sprache der sich anhört wie: "Xalbetzen" und mit einem zischen erscheint ein großer prachtvoller Schimmel vor ihnen, der aufgeregt mit seinen Hufen im Schnee stampft.
"Wie habt ihr das gemacht?" fragt Lydia den Magier.
"Wir haben jetzt keine Zeit für so etwas. Wir müssen los." entgegnet ihr Gorthaur, während er sich auf das herbeigerufene Pferd schwingt.
Die drei die jetzt alle auf ihren Pferden sitzen fangen an langsam loszureiten um dann immer schneller zu werden, bis die verschneiten Äste der Bäume nur noch so an ihnen vorbeizischen.
Lydia, Gorthaur und Judas kommen aus dem Wald heraus an einen Berg der höher zu sein scheint als alles was Lydia zuvor gesehen hat.
Gorthaur sagt: "Seht ihr den Wasserfall dort?" und zeigt dabei auf einen Wasserfall, wo die Wassermassen tösend herunterkommen.
"Zu diesem müssen wir gehen, hinter ihm befindet sich eine Höhle in der uns niemand findet. Dort leben zwar noch ein paar Riesenratten die wir, bevor wir unser Lager dort aufschlagen, beseitigen müssen. Aber dies dürfte ja mit euch flinken Schwertkämpfern kein Problem darstellen."
Die beiden Diebe nicken dem Magier zu und alle drei machen sich auf den Weg zum Wasserfall. Nach drei Stunden mühsamen Weges kommen sie schließlich an ihrem Ziel an. Der Wasserfall ist jetzt noch lauter und größer als zuvor, doch ohne zu zögern gehen sie durch die eisige Wasserwand und sehen die große und feuchte Höhle.
Nachdem sie die Ratten erlegt haben schneiden die Diebe mit ihren dolchen Moos von der Wand und schichten dieses zu einem großen Haufen auf. Gorthaur der in dieser Zeit die Ratten entnohmen und gehäutet hat spricht wieder einen sonderbaren Spruch in scheinbar der gleichen fremden Sprache wie schon vorher als er das Pferd herbeizauberte und es geht eine Welle aus rotem Licht von seinen Händen auf den Mooshaufen, welcher sogleich das Brennen anfängt.
Die drei sitzen nach dem sie, nach ihrem langen Marsch vier ausgewachsene Riesenratten gegessen haben, vergnügt am Lagerfeuer und unterhalten sich rege.
Lydia entsinnt sich an ihren Traum, mit dem alles angefangen zu haben scheint und sagt mit bestimmter und klarer Stimme:
"Wir sollten eine Gemeinschaft bilden. Eine Gemeinschaft zu der alle kommen können die man einst verfolgte und noch immer verfolgt. Eine Gemeinschaft die das Chaos über Sigena bringen wird was es verdient."
Sie sieht sich weiter um, sie bemerkt das sie scheinbar von Gorthaur und dem Fremden auf einen Reisighaufen gelegt wurde als sie bewusstlos war. Lydia neigt ihren Kopf zur Seite um die Verspannungen in ihrem Hals zu lockern, dann bemerkt sie, dass die Tätowierung ruhiger geworden zu sein scheint und auch die pochenden und beissenden Schmerzen aufgehört haben.
Lydia steht auf und geht langsam und behutsam auf die beiden am Lagerfeuer sitzenden Männer zu. Sie hört sie reden: "Bei den Jukas sagst du. Ein Volk das die Menschen nie geachtet hat, so wie wir die Menschen nie geachtet haben und nie achten werden."
Als Lydia noch einen Schritt auf die beiden zu geht drehen sich plötzlich beide Blizschnell um, so das Lydia vor lauter schreck schon ihr Kryss ziehen will, doch erst jetzt fällt ihr auf das es nicht mehr an ihrem Gürtel ist. Sie muss es wohl neben dem Reisighaufen liegengelassen. Doch die Männer beruhigen sie schnell wieder und Gorthaur sagt:
"Ganz ruhig junge Diebin. Komm zu uns und begrüße deinen Bruder, wir haben viel zu bereden."
Lydia tut wie ihr gesagt und setzt sich zwischen die beiden Männer. Jetzt erst hat sie Zeit die Situation zu realisieren und beginnt laut und zu schluchzen. Ihr Bruder sieht sie zuerst an und kommt immer näher gerutscht, bis er sie schließlich in den Arm nimmt und sagt:
"Weine nicht meine Schwester, jetzt ist die Familie wieder zusammen und es wird alles besser. Wir haben uns gefunden."
Sie entgegnet, noch laut vor Freude schluchzend, ihrem Bruder:
"Wie..., wie hast du mich gefunden? wie ist dein Name?"
Judas krempelt die Arme seiner dunklen Robe zurück und hält die Tätowierung in das warme flackernde Licht des Lagerfeuers, so dass es aussieht als ob der Rabe im Feuer mit einer leichtigkeit und eleganz tanzen würde. Er sagt:
"Es war die Tätowierung die mich zu dir brachte, als wolle man zwei Hälften die zusammengehören wieder zusammenfügen. Sie wies mir den Weg in den kalten Norden. Mein Name ist Judas Rabenfels. Der Name meines Urgroßvaters."
Lydia erwiedert jetzt die Umarmung und fühlt sich in den Armen ihres Bruders so geborgen und glücklich wie nie nach dem Tod ihres Vaters. Lydia sagt zu Judas:
"Ich bin so froh das wir wieder zueinander gefunden haben, ich wusste die ganze Zeit das du lebst, nur wusste ich nicht wo ich anfangen sollte nach dir zu suchen kleiner Bruder. Wie ist es dir im Kloster ergangen?"
Judas und Lydia erzählen sich noch bis spät in die Nacht hinein wie es einander ergangen ist. Bis sie schließlich Arm in Arm einschlafen.
Durch einen lauten Knall und dem Geräusch eines herabfallenden Baumes werden die beiden aus dem Schlaf gerissen, der Tag ist bereits da und die Sonne strahlt über der kalten winterlichen Landschaft.
"Ich dachte ihr würdet niemals aufstehen, aber meine Feuerbälle haben schon Tote wieder aufstehen lassen." sagt Gorthaur der direkt neben ihnen steht mit einem Lächeln auf den Lippen. Er sagt weiter: "Macht euch Reisebereit meine Diebe, hier können wir nicht bleiben, ich habe heute Nacht schon die Fackeln unserer Verfolger in der Ferne gesehen."
Als die beiden Geschwister das hören packen sie eilig ihre wenigen Habseeligkeiten zusammen und setzen sich auf ihre Pferde. Über Gorthaurs Lippen kommt jetzt ein seltsamer Spruch in einer fremden Sprache der sich anhört wie: "Xalbetzen" und mit einem zischen erscheint ein großer prachtvoller Schimmel vor ihnen, der aufgeregt mit seinen Hufen im Schnee stampft.
"Wie habt ihr das gemacht?" fragt Lydia den Magier.
"Wir haben jetzt keine Zeit für so etwas. Wir müssen los." entgegnet ihr Gorthaur, während er sich auf das herbeigerufene Pferd schwingt.
Die drei die jetzt alle auf ihren Pferden sitzen fangen an langsam loszureiten um dann immer schneller zu werden, bis die verschneiten Äste der Bäume nur noch so an ihnen vorbeizischen.
Lydia, Gorthaur und Judas kommen aus dem Wald heraus an einen Berg der höher zu sein scheint als alles was Lydia zuvor gesehen hat.
Gorthaur sagt: "Seht ihr den Wasserfall dort?" und zeigt dabei auf einen Wasserfall, wo die Wassermassen tösend herunterkommen.
"Zu diesem müssen wir gehen, hinter ihm befindet sich eine Höhle in der uns niemand findet. Dort leben zwar noch ein paar Riesenratten die wir, bevor wir unser Lager dort aufschlagen, beseitigen müssen. Aber dies dürfte ja mit euch flinken Schwertkämpfern kein Problem darstellen."
Die beiden Diebe nicken dem Magier zu und alle drei machen sich auf den Weg zum Wasserfall. Nach drei Stunden mühsamen Weges kommen sie schließlich an ihrem Ziel an. Der Wasserfall ist jetzt noch lauter und größer als zuvor, doch ohne zu zögern gehen sie durch die eisige Wasserwand und sehen die große und feuchte Höhle.
Nachdem sie die Ratten erlegt haben schneiden die Diebe mit ihren dolchen Moos von der Wand und schichten dieses zu einem großen Haufen auf. Gorthaur der in dieser Zeit die Ratten entnohmen und gehäutet hat spricht wieder einen sonderbaren Spruch in scheinbar der gleichen fremden Sprache wie schon vorher als er das Pferd herbeizauberte und es geht eine Welle aus rotem Licht von seinen Händen auf den Mooshaufen, welcher sogleich das Brennen anfängt.
Die drei sitzen nach dem sie, nach ihrem langen Marsch vier ausgewachsene Riesenratten gegessen haben, vergnügt am Lagerfeuer und unterhalten sich rege.
Lydia entsinnt sich an ihren Traum, mit dem alles angefangen zu haben scheint und sagt mit bestimmter und klarer Stimme:
"Wir sollten eine Gemeinschaft bilden. Eine Gemeinschaft zu der alle kommen können die man einst verfolgte und noch immer verfolgt. Eine Gemeinschaft die das Chaos über Sigena bringen wird was es verdient."
Rachsucht, Habgier und Neid sind Tugenden.
Schon lange suche ich eine Gruppe der Ausgestoßenen. Sie sind nicht leicht zu finden und ich treffe immer nur noch auf erkaltete Feuerstellen oder gerade verlassene Lager.
Aber ich habe nunmal von ihnen gehört und hoffe, dass sie mir endlich ein zuhause bieten können, da sie ja selbst alle ein ähnliches Schicksaal erlitten haben.
Denn wo soll sonst jemand wie ich hin? Jemand der von der Gerechtigkeit verurteilt wurde und gezwungen wurde auf den dunklen Pfaden des Daseins zu wandeln.
Ein dumpfes Geräusch reißt mich aus meinen Überlegungen, ich verstehe zuerst nicht woher es kam und blicke verwirrt um mich. Da bemerke ich eine Pfanne hinter einem Busch. Sie ist noch warm.
in dieser Einöde haust kein normaler Mensch vielleicht bin ich ihnen näher gekommen und hoffentlich können sie mir helfen einige dunkle Geheminisse meiner Kindheit zu lüften, doch wo sind sie nur?
Aber ich habe nunmal von ihnen gehört und hoffe, dass sie mir endlich ein zuhause bieten können, da sie ja selbst alle ein ähnliches Schicksaal erlitten haben.
Denn wo soll sonst jemand wie ich hin? Jemand der von der Gerechtigkeit verurteilt wurde und gezwungen wurde auf den dunklen Pfaden des Daseins zu wandeln.
Ein dumpfes Geräusch reißt mich aus meinen Überlegungen, ich verstehe zuerst nicht woher es kam und blicke verwirrt um mich. Da bemerke ich eine Pfanne hinter einem Busch. Sie ist noch warm.
in dieser Einöde haust kein normaler Mensch vielleicht bin ich ihnen näher gekommen und hoffentlich können sie mir helfen einige dunkle Geheminisse meiner Kindheit zu lüften, doch wo sind sie nur?
Wir sind gekommen um zu bleiben!